Unfall auf A 44: Ein Lkw-Fahrer tot, zwei schwer verletzt

Donnerstag, den 06. November 2014 um 13:02 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Der Fahrer dieses Lastwagen erlitt bei dem schweren Unfall auf der A 44 tödlich verletzt. Der Fahrer dieses Lastwagen erlitt bei dem schweren Unfall auf der A 44 tödlich verletzt. Fotos: Ralf Altenhein (1)/Sascha Pfannstiel

LICHTENAU/BAD WÜNNENBERG. Tödliche Verletzungen hat ein 51 Jahre alter Lkw-Fahrer bei einem schweren Lkw-Unfall auf der A 44 erlitten. Zwei weitere der insgesamt vier beteiligten Lkw-Fahrer erlitten schwere Verletzungen.

Laut Autobahnpolizei passierte der schwere Unfall am Donnerstag gegen 9.30 Uhr auf der A 44 in Fahrtrichtung Dortmund zwischen Lichtenau und dem Autobahnkreuz Wünnenberg. Ein polnischer Sattelzug musste wegen beginnender Staubildung abbremsen. Der Fahrer eines nachfolgenden Zwölftonners aus Dortmund erkannte die Situation zu spät und fuhr auf. Der 44-jährige Fahrer wurde dabei schwer verletzt.

Der dahinter fahrende Fahrer eines Zwölftonners aus Paderborn reagierte ebenfalls zu spät und fuhr dem Lkw aus Dortmund auf. Der 51-jährige Fahrer wurde hierbei tödlich verletzt. Auf den Zwölftonner aus Paderborn prallte dann noch ein litauischer Sattelzug. Der 54-jährige Fahrer hatte noch versucht auszuweichen, der quer stehende Sattelauflieger prallte aber auf das Heck des Paderborner Lasters. Der Fahrer blieb unverletzt.

Der 38-jährige Fahrer des vorderen Sattelzuges wurde ebenfalls schwer verletzt und in ein Krankenhaus transportiert. Feuerwehrleute mussten den getöteten und eingeklemmten Fahrer aus dem Führerhaus befreien. Dazu mussten die Brandschützer die Fahrertür mit hydraulischem Gerät abtrennen.

Zur Unfallzeit herrschte auf der A 44 hohes Verkehrsaufkommen. Die Autobahn wurde in Richtung Dortmund voll gesperrt. Weil ein Gutachter an der Unfallstelle seine Arbeit aufnahm, war die A 44 auch am Mittag noch gesperrt. Die Sperrung sollte vermutlich bis 15 Uhr andauern. Der Verkehr wird weiträumig bereits ab der Ausfahrt Diemelstadt abgeleitet.

Es kam zu einer Staulänge von etwa sechs Kilometern. Der Gesamtschaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 150.000 Euro. Neben dem Rettungshubschrauber Christoph 13 war auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt, um Übersichtsbilder der Unfallstelle aus der Luft zu machen.

 

Zuletzt geändert am Donnerstag, den 06. November 2014 um 17:22 Uhr