BMW schleudert nach Zusammenstoß Abhang hinunter / VIDEO

Montag, den 17. Februar 2014 um 16:49 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Während dieser Golf nach der Kollision auf der Straße stehen blieb, fuhr der BMW einen Abhang hinunter. Während dieser Golf nach der Kollision auf der Straße stehen blieb, fuhr der BMW einen Abhang hinunter. Foto: pfa

HEDDINGHAUSEN/CANSTEIN. Beim Zusammenstoß zweier Autos bei Heddinghausen sind am Montagmittag drei Menschen teils schwer verletzt worden. Zwei Notärzte und die Besatzungen dreier Rettungswagen rückten aus, ebenso die die First Responder aus Canstein sowie die Feuerwehren aus Heddinghausen, Canstein und Udorf.

Nach Auskunft der Marsberger Polizei befuhr ein 24 Jahre alter BMW-Fahrer die Kreisstraße 65 aus Richtung Heddinghausen kommend. An der Kreuzung K 65/L 549/L 870 stoppte der BMW-Fahrer zunächst und fuhr dann wieder an - dabei übersah er einen von rechts aus Richtung Leitmar kommenden VW Golf Variant, in dem neben dem 63-jährigen Fahrer noch eine 60-jährige Beifahrerin saß. Der Golf rammte den BMW in Höhe der Beifahrertür.

Der Golf drehte sich und blieb in Fahrtrichtung Vasbeck mitten auf der Kreuzung stehen. Der 3er BMW kam nach der Kollision von der Kreuzung ab, überfuhr ein Wegweiserschild und fuhr eine fünf Meter tiefe Böschung hinunter. Erst auf einer unterhalb der Straße liegenden Wiese kam der Wagen des 24-Jährigen zum Stehen. Alle drei Insassen zogen sich teils schwere Verletzungen zu. Die Leitstelle alarmierte zur Versorgung der Verletzten die Notärzte aus Marsberg und Bad Arolsen, die Teams dreier Rettungswagen und die First Responder aus Canstein.

Rund 20 Einsatzkräfte der Löschgruppen Heddinghausen, Canstein und Udorf rückten ebenfalls zur Unfallstelle aus. Die Brandschützer sicherten die Unfallstelle ab, sperrten zeitweise die Kreuzung, unterstützten den Rettungsdienst, klemmten die Fahrzeugbatterien ab und streuten nach Auskunft von Löschgruppenführer Matthias Bieker ausgelaufene Betriebsstoffe ab. An den beiden im Hochsauerlandkreis zugelassenen Autos entstand wirtschaftlicher Totalschaden von insgesamt 10.000 Euro.

Zuletzt geändert am Montag, den 17. Februar 2014 um 19:38 Uhr

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