Licht ausgefallen: Radfahrerin kracht in Motorroller

Mittwoch, den 09. Oktober 2019 um 16:02 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Mit RTWs mussten die Verletzen ins Krankenhaus nach Warburg gebracht werden. Mit RTWs mussten die Verletzen ins Krankenhaus nach Warburg gebracht werden. Symbolfoto: 112-magazin

WARBURG. Wie wichtig eine funktionierende und ausreichende Beleuchtung an Fahrzeugen und wie hilfreich eine helle und am besten auch reflektierende Kleidung im Straßenverkehr sein kann, mussten am Dienstagabend gegen 19.55 Uhr, eine 53-jährige Fahrradfahrerin und ein 42-jähriger Mofafahrer auf dem Radweg an der Bundesstrasse 7 zwischen Ossendorf und Rimbeck feststellen.

Der Mofafahrer befuhr bei Dunkelheit den Radweg aus Richtung Rimbeck kommend in Richtung Ossendorf, als die Beleuchtung seines Roller splötzlich ausfiel. Aus diesem Grund beabsichtigte der komplett dunkel gekleidete Mann mit seinem schwarzen Roller anzuhalten. Zu diesem Zeitpunkt befuhr die Fahrradfahrerin den Radweg in entgegengesetzter Richtung. An ihrem Zweirad war lediglich eine schwach leuchtende mobile Lampe angebracht. Offensichtlich hat die Radfahrerin den entgegenkommenden Motorroller auf Grund der Lichtverhältnisse garnicht wahrgenommen und es kam zum Zusammenstoß der beiden Warburger.

Durch den Unfall wurde die Radfahrerin verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Durch Dunkelheit, Nebel und Regen können auf den Straßen kritische Situationen entstehen. Achten Sie darauf, dass Ihr Fahrzeug über eine ausreichende Beleuchtung verfügt.

Damit man von anderen Verkehrsteilnehmern auch gesehen wird, sollten Fußgänger oder Fahrradfahrer möglichst keine dunkle Kleidung tragen, sondern sich hell kleiden. Noch wirksamer sind reflektierende Materialien - eingearbeitet in die Kleidung oder zusätzlich als Reflexbänder oder "Blinkies". Verlassen Sie sich nicht darauf gesehen zu werden. (ots/r)

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Zuletzt geändert am Mittwoch, den 09. Oktober 2019 um 16:14 Uhr