Schwerer Unfall auf Briloner Umgehung: Fünf Personen verletzt, Hubschrauber im Einsatz

Sonntag, den 26. Mai 2019 um 09:45 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Bei Brilon kam es zu einem schweren Verkehrsunfall. Bei Brilon kam es zu einem schweren Verkehrsunfall. Foto: Feuerwehr Brilon

BRILON. Bei einem schweren Verkehrsunfall sind am Samstagmittag fünf Personen verletzt worden. Aufgrund der Notrufe alarmierte die Leitstelle den Löschzug Brilon sowie fünf Rettungswagen und zwei Notärzte.

Nach der Alarmierung gegen 12.51 Uhr rückten die 24 Einsatzkräfte des Löschzuges in Richtung der Umgehungsstraße aus. Die Einsatzstelle befand sich direkt am Abzweig zur Scharfenberger Straße. Ein 72-Jähriger wollte aus der Scharfenberger Straße auf die Bundesstraße 7 abbiegen, übersah dabei allerdings das Fahrzeug eines 21-Jährigen - daher war es zum Zusammenstoß gekommen.

In den beiden schwer beschädigten Fahrzeugen befanden sich insgesamt fünf Personen, von denen alle ansprechbar, nicht eingeklemmt und augenscheinlich nicht schwer verletzt waren. Somit wurde zunächst der Brandschutz sichergestellt und die Verkehrsabsicherung vorgenommen.

Die hydraulischen Rettungsgeräte wurden für einen möglichen Einsatz vorbereitet. Im Hintergrund wurde über den Einsatzleitwagen abgeklärt welche Krankenhäuser die Patienten aufnehmen können. Da der Notarzt bei einem der Patienten den Verdacht auf innere Verletzungen nicht ausschließen konnte, entschied man sich für eine sogenannte schonende Rettung.

Somit wurde das Dach des Fahrzeugs mit einer hydraulischen Schere entfernt, um den Fahrer möglichst schmerzfrei und bewegungsarm aus dem Autowrack retten zu können. In der Zwischenzeit wurden die anderen vier Patienten, nach Erstversorgung im Rettungswagen, in die umliegenden Krankenhäuser verbracht.

Für den schwerverletzten Fahrer wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, der den Patienten nach erfolgter Befreiung in eine Klinik nach Dortmund transportierte.

Nach rund 90 Minuten war der Einsatz für die Feuerwehr beendet, der Streckenabschnitt war für die Einsatzdauer komplett gesperrt.

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