Neue Masche bei Trickbetrügern

Donnerstag, den 23. November 2017 um 18:17 Uhr Verfasst von  Klaus Rohde
Neue Masche bei Trickbetrügern Neue Masche bei Trickbetrügern Symbolbild 112-magazin

HOCHSAUERLANDKREIS. Mit einer Mischung aus dem sogenannten Enkeltrick und dem Anruf eines falschen Polizisten versuchen es Betrüger mit einer neuen Masche.

Wie bereits berichtet kommt es im gesamten Kreisgebiet immer wieder zu Anrufen von falschen Polizisten. Auch in dieser Woche versuchten es die Täter in mehreren Städten. Um an das Geld der Opfer zu kommen, geben sich die Täter am Telefon als Polizisten aus und warnen die meist älteren Opfer vor einer baldigen Straftat.

Die Tricks der Straftäter werden hierbei leider immer perfider. So ist der Polizei in Soest eine neue Variante gemeldet worden. Hierbei handelt es sich um eine Mischung aus Enkeltrick und  falscher Polizei. Eine ältere Dame erhielt einen Anruf eines angeblichen Angehörigen. Diese gab eine finanzielle Notlage vor und bat um Geld. Unmittelbar an das Telefonat ging ein erneuter Anruf bei der Dame ein. Hier meldete sich ein angeblicher Polizeibeamter.  Dieser erklärte, dass die Seniorin Opfer eines Enkeltrickbetrügers werden sollte. Die Polizei habe die Lage jedoch im Griff. Der falsche Polizist bat die Dame jedoch bei der Festnahme des angeblichen Enkeltrickbetrügers zu helfen und auf die Forderungen des Betrügers einzugehen. Das Geld würde ihr die Polizei, nach der erfolgten Festnahme zurückgeben.

Die Seniorin ging auf den Betrug ein und verlor letztlich einen größeren Geldbetrag. Die Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis warnt eindringlich davor, sich am Telefon auf derartige Gespräche einzulassen. Beenden Sie bestenfalls sofort das Gespräch und legen Sie auf. Die Betrüger sind bestens geschult und verstehen es den gutgläubigen Bürger so unter Druck zu setzen, dass er tatsächlich glaubt, dass er es mit der Polizei zu tun hat.

Scheuen Sie sich auch nicht bei guten Freunden oder Angehörigen nachzufragen. Betroffene sollten nach der sofortigen Beendigung eines solchen Telefonates mit der örtlichen Polizei Kontakt aufnehmen. Idealerweise über den Polizeiruf 110.

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Zuletzt geändert am Donnerstag, den 23. November 2017 um 18:32 Uhr