Tempo 120 erlaubt, mit 200 km/h gerast: Fahrverbot

Dienstag, den 25. Juli 2017 um 11:29 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Die Polizei stoppte die Raserin, die nun tief in die Tasche greifen und drei Monate zu Fuß gehen muss. Die Polizei stoppte die Raserin, die nun tief in die Tasche greifen und drei Monate zu Fuß gehen muss. Foto: ots/Archiv

KASSEL. Eine 25-jährige Raserin, die mehrfach die zulässige Geschwindigkeit deutlich überschritt und dabei auch noch viel zu dicht auffuhr, hat die Autobahnpolizei gestoppt. Der jungen Frau droht nun nicht nur eine saftige Geldbuße, sondern auch ein dreimonatiges Fahrverbot.

Die Fahrerin war den Beamten am Sonntagabend gegen 22.30 Uhr bereits auf der Dresdener Straße im Kasseler Stadtgebiet aufgefallen, wo sie mit ihrem Mercedes in stadtauswärtiger Richtung unterwegs war. Kurz hinter dem Ortsausgang fuhr sie deutlich zu schnell, so dass die Beamten nach Abzug der Toleranz eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 33 km/h feststellten. Anschließend wechselte die 25-Jährige auf die A 7 in Richtung Norden, wo sie bei einer Geschwindigkeit von über 130 km/h den erforderlichen Mindestabstand deutlich unterschritt.

Im weiteren Verlauf ignorierte sie mindestens drei Verkehrszeichen, die eine maximale Geschwindigkeit von 120 km/h erlauben, und fuhr über mehrere Kilometer mit knapp 200 km/h über die Autobahn. Abzüglich der Toleranz ermittelten die Beamten hierbei eine Überschreitung von 77 km/h. Letztendlich konnten die Beamten die Fahrerin stoppen und ihr die Konsequenzen für ihr Fehlverhalten aufzeigen. Die Verstöße gegen die zulässige Höchstgeschwindigkeit sehen Bußgelder im ersten Fall von 120 Euro und einem Punkt sowie im zweiten Fall von 600 Euro, zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot vor. Bei dem Verstoß gegen den Mindestabstand sind ein Bußgeld von 270 Euro und ein Punkt in dem Flensburger Fahreignungsregister fällig. (ots/pfa)  

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Zuletzt geändert am Dienstag, den 25. Juli 2017 um 14:50 Uhr