Lkw-Kontrollen: 24 Tonnen Stahlseile kaum gesichert

Donnerstag, den 06. Juli 2017 um 09:31 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Die schweren Rollen mit Stahlseilen auf diesem Lkw waren nicht oder nur unzureichend gesichert. Der Brummi durfte erst weiterfahren, nachdem der Spediteur neue und geeignete Spanngurte gebracht hatte. Die schweren Rollen mit Stahlseilen auf diesem Lkw waren nicht oder nur unzureichend gesichert. Der Brummi durfte erst weiterfahren, nachdem der Spediteur neue und geeignete Spanngurte gebracht hatte. Foto: Polizei Marburg

MARBURG. Die Bundesstraße 3 ist für den überregionalen Güterverkehr erfahrungsgemäß eine wichtige Zufahrtsstraße zu den Autobahnen und daher stark frequentiert. Spezialisten des Regionalen Verkehrsdienstes führten auf der Stadtautobahn in Fahrtrichtung Gießen umfangreiche Kontrollen durch.

Insgesamt nahmen die Ordnungshüter am Mittwoch zwischen 9 und 15 Uhr auf dem Parkplatz in Höhe AquaMar 36 Lastwagen sowie zwei Sprinter näher in Augenschein und überprüften die Fahrzeuge auf Ladungssicherung und technische Beschaffenheit, warfen einen Blick auf die Papiere und überprüften die Einhaltung der Sozialvorschriften.

In 27 Fällen gab es Anzeigen oder Barverwarnungen wegen diverser Zuwiderhandlungen. An neun Fahrzeugen stellten die Ordnungshüter technische Mängel fest. Negativer Höhepunkt war die Kontrolle eines Sattelzuges, der Stahlseite im Gesamtgewicht von 24 Tonnen transportierte. Die auf Rollen gelagerten Seile waren fast alle überhaupt nicht oder nur unzureichend gesichert. Die benutzten Spanngurte waren größtenteils durch Verschleiß völlig unbrauchbar. Daher wurde dem Fahrer zunächst die Weiterfahrt untersagt. Erst Stunden später konnte der Lkw durchstarten, nachdem der Spediteur neue Spanngurte angeliefert hatte. Der Brummi-Fahrer musste an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung hinterlegen. (ots/pfa)  

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Zuletzt geändert am Donnerstag, den 06. Juli 2017 um 09:48 Uhr