Pöbeleien und Randale im Rausch, Widerstand bei Festnahme

Montag, den 12. Juni 2017 um 16:24 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel

KASSEL. Ein berauschter 37-Jähriger aus Kassel ist mehrfach auf die Friedrich-Ebert-Straße gestürmt, hat Passanten angepöbelt und anschließend bei seiner Festnahme erheblichen Widerstand geleistet. Er schlug, trat und spuckte, bevor er schließlich in der Gewahrsamszelle seinen Rausch ausschlief.

"Ein Einsatz, der nicht zu den schönen Seiten des Polizeialltags gehört", sagte ein Polizeisprecher am Montag.

Diensthund hilft bei Festnahme
Die Beamten beobachteten während ihrer Streifenfahrt am Sonntagmorgen über die Friedrich-Ebert-Straße in Höhe der Friedrich-Engels-Straße gegen 7.30 Uhr einen Mann, der an einem haltenden Mietwagen randalierte und den bereits im Fond sitzenden Fahrgast zum Aussteigen aufforderte. Die Beamten stoppten und sprachen den Randalierer an. Zunächst reagierte er gar nicht, dann beleidigte er die Beamten derb. Anschließend rannte er unkontrolliert auf die Straße und dort vor ein Auto. Nur eine Vollbremsung verhinderte einen Unfall.

Der Mann ließ sich nicht beruhigen, im Gegenteil, er griff sogar die Beamten an. Der Einsatz des Diensthundes half schließlich, den Mann zu stoppen. Der Vierbeiner packte den 37-Jährigen am Arm und zog ihn zu Boden. Den Polizisten gelang es dann nur unter erheblichen Kraftaufwand, ihn zu bändigen. Auf dem Weg zum Funkwagen und anschließend auf der Fahrt zur Dienststelle schlug, trat und spuckte der 37-Jährige um sich. Dies setzte sich im Gewahrsam fort, wo ein Arzt die angeordnete Blutprobe entnahm. Mit der Untersuchung lassen die Polizisten Art und Menge der konsumierten Rauschmittel feststellen.

Der 37-Jährige muss sich nun wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. (ots/pfa)  

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Zuletzt geändert am Montag, den 12. Juni 2017 um 16:42 Uhr