Navi-Irrfahrt: 40-Tonner steckt in Behelfsbrücke fest

Donnerstag, den 20. April 2017 um 20:24 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Erst nach mehreren Stunden war der festgefahrene Brummi wieder frei. Erst nach mehreren Stunden war der festgefahrene Brummi wieder frei. Foto: pfa/Archiv

MARSBERG. Mit seinem scheinbar blinden Vertrauen in das Navigationsgerät und der Missachtung sämtlicher Verkehrsschilder hat ein Lkw-Fahrer in der Nacht zu Donnerstag dafür gesorgt, dass eine Brücke über die Diemel mehrere Stunden blockiert war. Feuerwehr und Abschleppdienst mussten helfen...

Obwohl die derzeitige Umleitung über die Behelfsbrücke der Diemel für Fahrzeuge mit einem Gewicht von mehr als 3,5 Tonnen gesperrt ist, hatte ein 49-jähriger rumänischer Lkw-Fahrer mit seinem 40-Tonner die Brücke befahren. Der Fahrer hatte sich laut Polizei augenscheinlich nur auf sein Navi verlassen und die aufgestellten Verkehrszeichen ignoriert. Der Lkw fuhr sich in dem engen Kurvenradius fest. Hierbei wurden diverse Teile der Brücke sowie der Lastwagen selbst beschädigt.

Erst durch die Unterstützung von Feuerwehr und Abschleppdienst gelang es, den Lkw zu befreien. Durch sein Manöver hatte der Fahrer den Lkw so sehr beschädigt, dass er nicht mehr weiterfahren konnte. Eine Unfallaufnahme und ein Verwarngeld waren die Folgen seiner Irrfahrt. Angaben über die genaue Schadenshöhe machte die Polizei am Donnerstag nicht. (ots/pfa) 


Zuletzt geändert am Donnerstag, den 20. April 2017 um 20:50 Uhr