600 Kilo Kupfer weggeschleppt - und dann stehen lassen

Dienstag, den 24. Januar 2017 um 22:27 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Die Täter durchtrennten den Grundstückszaun und brachen dann auf dem Firmengelände eine Halle auf. Die Täter durchtrennten den Grundstückszaun und brachen dann auf dem Firmengelände eine Halle auf. Foto: den/Archiv

GREBENSTEIN. Etwa 600 Kilogramm Kupfergranulat im Wert von mehreren tausend Euro haben unbekannte Diebe bei einem Einbruch in einen Metallgroßhandel in zahlreiche stabile Tüten gefüllt und weggeschleppt. Vermutlich weil sie sich gestört fühlten, ließen die Täter die Taschen an verschiedenen Stellen stehen.

Die Polizei war laut Bericht von Dienstag am Montagmorgen von Angestellten des metallverarbeitenden Betriebes an der Burguffelner Straße über den Einbruch informiert worden. Am Tatort ermittelten die Beamten, dass die bislang unbekannten Täter den Maschendrahtzaun, der das Firmengelände eingrenzt, aufgetrennt hatten, um auf das Grundstück zu gelangen. Dort brachen sie in die verschlossene Werkshalle ein und entwendeten aus den Containern das gelagerte Kupfergranulat.

Die Diebe füllten das Metall in eine Vielzahl von Taschen ab und schleppten die jeweils etwa 25 bis 30 Kilogramm schweren Tüten vom Tatort weg. 14 bereits mit Kupfergranulat gefüllte Tüten ließen die Täter aus bisher nicht bekannten Gründen dann am Zaun zurück. Weitere elf Tüten entdeckten die Beamten rund 300 Meter vom Tatort entfernt an einem Feldweg. Die Taschen waren mit Laub getarnt. Ob die Täter gestört wurden und daher die bereits befüllten Taschen zurückließen, ist bislang unklar. Die genaue Tatzeit steht derzeit ebenfalls noch nicht fest. Am Freitagnachmittag war nach Angaben der Mitarbeiter noch alles in Ordnung.

Nun bitten die Ermittler der Polizeistation Hofgeismar mögliche Zeugen, die übers Wochenende verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 05671/99280 bei der Hofgeismarer Station oder unter Tel. 0561/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel zu melden. (ots/pfa)  


Zuletzt geändert am Dienstag, den 24. Januar 2017 um 23:06 Uhr