Vermisster geistig Behinderter läuft 16 Kilometer nach Hause

Sonntag, den 22. Januar 2017 um 16:49 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
An der Suche nach dem vermissten 18-Jährigen waren neben Polizei und Feuerwehr auch Hundestaffeln beteiligt. An der Suche nach dem vermissten 18-Jährigen waren neben Polizei und Feuerwehr auch Hundestaffeln beteiligt. Foto: pfa/Archiv

SÖHREWALD. Ein glückliches Ende genommen hat die Vermisstensuche nach einem geistig behinderten jungen Mann genommen, den seine Mutter im Wald beim Spazierengehen aus den Augen verloren hatte.

Der geistig behinderte 18-Jährige war am Samstag mit seiner Mutter im Wald spazieren. Die Mutter verlor ihren Sohn gegen 16.45 Uhr unter nicht näher beschriebenen Umständen aus den Augen. Die schnell eingeleiteten Suchmaßnahmen von Polizei und Feuerwehr wurden durch Rettungshundestaffeln, Personenspürhunde und einem Polizeihubschrauber unterstützt. Parallel zur Öffentlichkeitsfahndung wurden durch die eingesetzten Kräfte auch Lautsprecherdurchsagen im Raum Söhrewald-Wellerode und Lohfelden-Vollmarshausen durchgeführt.

Entgegen der Einschätzung seiner Mutter und der eingesetzten Kräfte war es dem 18-Jährigen aber doch gelungen, den etwa 16 Kilometer weiten Heimweg alleine anzutreten. Gegen 22 Uhr klingelte der junge Mann bei einer bekannten Nachbarin, wärmte sich dort auf und erholte sich bis zum Eintreffen seiner überglücklichen Mutter von dem langen Fußmarsch. (ots/pfa) 


Zuletzt geändert am Sonntag, den 22. Januar 2017 um 17:01 Uhr