Angst vor Abschiebung: Asylbewerber kündigt Suizid an

Dienstag, den 20. September 2016 um 11:09 Uhr Verfasst von  Theresa Weißing
Die Beamten konnten den Mann in seinem Zimmer noch rechtzeitig überwältigen. Die Beamten konnten den Mann in seinem Zimmer noch rechtzeitig überwältigen. Foto: pfa/Archiv

NEUSTADT. Weil ein algerischer Asylbewerber seinen Selbstmord ankündigte, rückten Polizei und Feuerwehr in der Nacht zur Unterkunft des Mannes aus. Der 28-Jährige konnte überwältigt und in eine Psychiatrie eingewiesen werden.

Mit einem Messer bewaffnet drohte der 28-Jährige am Monatg kurz vor Mitternacht durch einen Fenstersturz aus dem 2. Obergeschoss der Flüchtlingsunterkunft in der Niederkleiner Straße seinen Freitod an. Die Feuerwehr breitete vorsorglich ein Sprungtuch aus. Letztendlich gelang es den eingesetzten Polizeibeamten, den Mann gegen 0.30 Uhr in seinem Zimmer zu überwältigen. Dieser hatte sich bereits selbst mit dem Messer oberflächliche Schnittwunden zugefügt.

Der algerische Asylbewerber wurde zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht. Auslöser für die Suizidankündigung war nach derzeitigen Erkenntnissen eine bevorstehende Abschiebung. (ots/r) dd

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Zuletzt geändert am Dienstag, den 20. September 2016 um 12:08 Uhr