Randalierer wirft im Zug mit Flaschen - drei Polizisten verletzt

Dienstag, den 18. November 2014 um 16:44 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
In einem Zug von Kassel nach Gie0en hat am Montagabend ein 31-Jähriger randaliert. Er bewarf Mitreisende mit Bierflaschen, drei Bundespolizisten wurden verletzt. In einem Zug von Kassel nach Gie0en hat am Montagabend ein 31-Jähriger randaliert. Er bewarf Mitreisende mit Bierflaschen, drei Bundespolizisten wurden verletzt. Foto: Bundespolizei/Archiv

KASSEL/GIESSEN. Während der Zugfahrt von Kassel nach Gießen ist am Montagabend ein 31-Jähriger aus Wehretal im Werra-Meißner-Kreis ausgerastet: Er pöbelte gegen 18 Uhr grundlos herum und bewarf Mitreisende mit leeren Bierflaschen. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt, wie am Dienstag die Bundespolizeiinspektion in Kassel mitteilte.

Auch gegenüber zufällig anwesenden Polizeibeamten, die dem Zugpersonal helfen wollten, war der Mann äußerst aggressiv: Er musste deshalb sogar an den Händen gefesselt werden. Selbst mit den Handfesseln blieb der 31-Jährige weiterhin renitent und schlug permanent um sich. Im Bahnhof in Gießen kamen schließlich noch vier weitere Beamte des Bundespolizeireviers Gießen hinzu.

Drei Polizisten ärztlich behandelt
Um den Randalierer zu überwältigen, musste er zusätzlich auch noch an den Füßen gefesselt werden. Wegen des andauernden Widerstandes musste der Mann letztlich in die Wache der Bundespolizei getragen werden. Aber auch dort blieb der 31-Jährige während der polizeilichen Vernehmung weiterhin gewalttägig und attackierte die Bundespolizisten. Zudem versuchte er sich selbst zu verletzen. Infolge des massiven Widerstandes des Mannes mussten drei Beamte ärztlich behandelt werden.

Der 31-Jährige, der offensichtlich psychisch krank ist, wurde nach der Vernehmung von Beamten der Polizeistation Süd in die Universitätsklinik gebracht. Er hatte sich bei seinen Aktionen leichte Schürfwunden im Gesicht zugezogen. Die Bundespolizeiinspektion in Kassel hat gegen den Mann inzwischen ein Strafverfahren unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

Zuletzt geändert am Dienstag, den 18. November 2014 um 17:55 Uhr