Unfallchaos sorgt für Gesamtschaden von 200.000 Euro

Mittwoch, den 12. November 2014 um 17:00 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Das Unfallchaos auf der B 3 sorgte am Dienstag für einen Gesamtschaden von rund 200.000 Euro. Der genaue Hergang war auch am Mittwoch noch nicht vollständig geklärt. Das Unfallchaos auf der B 3 sorgte am Dienstag für einen Gesamtschaden von rund 200.000 Euro. Der genaue Hergang war auch am Mittwoch noch nicht vollständig geklärt. Foto: pfa/Archiv

NIEDERWEIMAR. Einen Tag nach dem Unfallchaos auf der B 3 mit zahlreichen Fahrzeugen und sieben Verletzten geht die Polizei davon aus, dass es einen Haupt- und einen Folgeunfall gab. Der Gesamtschaden beläuft sich nach Angaben von Mittwoch auf rund 200.000 Euro.

An dem Hauptunfall waren ein orangefarbener Ford Transit, ein grüner Opel Astra, ein silberner Daimler Kombi und ein silberner VW Golf beteiligt, wobei der Astra ins Schleudern geriet und sich letztlich offenbar mehrfach überschlug. An dem Astra entstand ein Totalschaden, der Daimler wurde hinten erheblich und der Golf an der Fahrerseite beschädigt. Nur der Golf und der hinten links beschädigte Transit blieben fahrbereit.

Der Folgeunfall passierte, als ein Sattelzugfahrer auf die vor ihm fahrenden und wegen des anderen Unfalls fast bis zum Stillstand bremsenden Autos, ein goldenes 3er BMW Cabrio und einen schwarzen Opel Astra, auffuhr. Der letzte unfallbeschädigte Wagen ist ein Audi A6 Kombi. Die Fahrerin prallte gegen den von dem Lastwagen auf den Standstreifen geschobenen Astra. An sämtlichen an dem Folgeunfall beteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Für die Unfallaufnahme, Bergungs- und Reinigungsarbeiten war die Bundesstraße am Dienstag bis 19.50 Uhr voll gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Auch am Mittwoch kam es ab 13.30 Uhr zu Verkehrsbehinderungen. Für die Untersuchungen zur Rekonstruktion durch den in Absprache mit der Staatsanwaltschaft hinzugezogenen Kraftfahrzeugsachverständigen waren erneute Teil- und Vollsperrungen erforderlich.

Durch den Sachverständigen erhoffen sich Polizei und Staatsanwaltschaft einen Aufschluss über den derzeit nicht feststehenden Unfallhergang.

Zuletzt geändert am Mittwoch, den 12. November 2014 um 17:03 Uhr