Klaus Rohde

Klaus Rohde

WALDECK

Samstag, den 03. März 2012 um 11:56 Uhr

Freienhagen* Die Generalversammlung der Jagdgenossenschaft Freienhagen beginnt am Samstag, 17. März  ab 20:00 Uhr in der Gaststätte Krause.

WILLINGEN

Samstag, den 03. März 2012 um 11:52 Uhr

WILLINGEN:

Rattlar* Die Jagdgenossenschaftsversammlung beginnt am 10 März um  20:00 Uhr in der Gaststätte Schäfer / Grebe. Es stehen Neuwahlen an.

DIEMELSEE

Samstag, den 03. März 2012 um 11:46 Uhr

DIEMELSEE:

Vasbeck* Die Jagdgenossenschaftsversammlung beginnt am Freitag, dem 16. März 2012 um 20:00 Uhr in der Vasbecker Flotte

 


Stormbruch* Die Jagdgenossenschaftsversammlung beginnt am Samstag , dem 10. März 2012 um 20:00 Uhr im Kornhaus ( Rabanus )

WILLINGEN

Samstag, den 03. März 2012 um 11:41 Uhr

WILLINGEN:

Elleringhausen* Die Jagdgenossenschaft lädt zur ordentlichen Jagdgenossenschaftsversammlung  heute, am 03.03.2012   um  20:00 Uhr in die Berghütte Elleringhausen ein.

 


 

 

 

Nisthilfen anbringen

Samstag, den 03. März 2012 um 08:21 Uhr

 

Nistkästen und Nisthilfen

Praktische Anleitung zum Selbstbau von Nistkästen und Nisthilfen

Seit den Anfängen des Vogelschutzes zählt das Bauen und Anbringen von Nistkästen zu den festen Bestandteilen aktiver Naturschutzarbeit vor Ort. Künstliche Nisthilfen sind da sinnvoll, wo Naturhöhlen fehlen, weil alte und morsche Bäume nicht mehr vorhanden sind, oder weil an Gebäuden geeignete Brutnischen fehlen.

Außerdem macht das Bauen von Nistkästen einfach Spaß und eignet sich darum auch hervorragend, um Kinder und Jugendliche mit Tieren und deren Lebensweise vertraut zu machen. Ein voll ausgebuchter Nistkasten ist allerdings nur dann zu erwarten, wenn der Garten naturnah gestaltet ist und die Vögel entsprechend Nahrung finden.

Auch im Winter wichtig!
Nistkästen erfüllen übrigens auch im Winter wichtige Aufgaben. Ob Meisen, Kleiber, Eichhörnchen und Schmetterlinge – selbst die wetterbeständigsten Outdoor-Profis schätzten eine warme Schlafstube. Manchem Vogel könne die Nisthilfe im Winter sogar das Leben retten. Die Gefahr der Übertragung von Parasiten durch alte Nester sei geringer als der Nutzen eines warmen Unterschlupfes für die Tiere.

Zaunkönige nutzen Nistkästen als kuschelige Winter-Schlafstätten.

Da Vögel mit 39 bis 42 Grad ständig eine höhere Körpertemperatur als Säugetiere aufrecht erhalten müssen, verbrennen sie in der kalten Jahreszeit viel Körperfett. Dadurch verlieren sie schnell an Gewicht und sind oft geschwächt. Eine kalte Nacht auf einem schutzlosen Zweig kann ihnen da manchmal zum Verhängnis werden. Sperlinge bauen deshalb regelrechte Winternester, in die sie sich bei Frost einkuscheln. Von Zaunkönigen weiß man, dass sie sich im Winter gegenseitig in Nistkästen wärmen.

Unter dem Titel „Wohnen nach Maß“ gibt es eine 48-seitige NABU-Broschüre mit detaillierten Anleitungen. Bezug für zwei Euro plus Versandkosten.

 

Nistkästen selbst gebaut

Tipps und Ticks zu...

Materialien

  • Verwenden Sie 20 Millimeter dicke, ungehobelte Bretter aus Fichte, Tanne oder Buche. Sperrholz oder Spanplatten sind nicht witterungsbeständig und daher ungeeignet.
  • Verwenden Sie Schrauben anstelle von Nägeln. Das erspart zusätzliches Verleimen und erleichtert es auch, den Kasten im Herbst zu kontrollieren und zu reinigen.
  • Bohren Sie vier etwa fünf Millimeter breite Löcher zur Belüftung und Entfeuchtung in den Boden.
  • Verzichten Sie auf Holzschutzmittel, um die Gesundheit der Tiere nicht zu gefährden. Zum Schutz vor Feuchtigkeit und Pilzbefall können Sie die Außenwände mit Leinöl oder umweltfreundlichen Farben streichen.
  • Teerpappe auf dem Dach ist nicht sinnvoll, da der Kasten trotzdem feucht wird und die Pappe ein schnelles Austrocknen behindert.

Wohnraum und Maße

  • Der Boden des Nistkastens muss mindestens zwölf mal zwölf Zentimeter Fläche bieten.
  • Damit Katzen und Marder nicht mit der Tatze an die Brut gelangen, sollte sich die Lochunterkante bei einem Höhlenbrüterkasten mindestens 17 Zentimeter über dem Kastenboden befinden.

Anbringen von Nistkästen

  • Hängen Sie Nistkästen in zwei bis drei Meter Höhe auf (sofern in der Bauanleitung nicht anders beschrieben).
  • Das Einflugloch sollte weder zur Wetterseite (Westen) zeigen, noch sollte der Kasten längere Zeit der prallen Sonne ausgesetzt sein (Süden). Eine Ausrichtung nach Osten oder Südosten ist deshalb ideal.
  • Zur Befestigung an Bäumen eignen sich rostfreie Alu-Nägel oder feste Drahtbügel, die den Baum nicht schädigen.
  • Damit kein Regen eindringen kann, sollte ein Nistkasten niemals nach hinten, eher nach vorne überhängen.
  • Nisthilfen von gleicher Bauart sollten in Abständen von mindestens zehn Metern aufgehängt werden (Ausnahme: Koloniebrüter wie Star und Schwalben). So ist gewährleistet, dass die brütenden Tiere auch genügend Nahrung für sich und ihren Nachwuchs finden.
  • Bringen Sie Nisthilfen am besten im Herbst an, damit Vögel, Kleinsäuger und Insekten sie zum Schlafen und Überwintern nutzen können.
  • Zum Anbringen einer Halbhöhle eignen sich geschützte, für Katzen und Marder möglichst unzugängliche Orte an Hauswänden, auf Balkonen oder an Schuppen und Gartenhäuschen.

Reinigung

  • Nistkästen sollten nach der Brutsaison gereinigt werden, denn in alten Nestern hausen öfters Flöhe, Milben oder Lausfliegen. Die Reinigung sollte im Spätsommer oder dann erst wieder im Februar vorgenommen werden, um Überwinterer wie zum Beispiel den Siebenschläfer nicht zu stören.
  • Tragen Sie besser Handschuhe und nehmen Sie das Nistmaterial nicht in die Wohnung, da Vogelflöhe und anderes Getier auf den Menschen überspringen kann.
  • Es genügt, das alte Nest zu entfernen und den Kasten bei stärkerer Verschmutzung auszubürsten. Verzichten Sie auf Insektensprays oder chemische Reinigungsmittel.
  • Kontrollen während der Brutzeit sollten Sie vermeiden, um die Brut und Aufzucht der Jungvögel nicht zu stören.

Mehr zum Thema

 

Natürlich sind Nistkästen vor allem als Bruthilfe für Vögel im Frühjahr gedacht. Dass sie auch im Winter wichtige Aufgaben erfüllen, ist weniger bekannt. Dabei bieten sie nicht nur Vögeln, sondern auch kleinen Säugetieren und Insekten ein schützendes Heim. Im September hat der auch der letzte Vogelnachwuchs die Nistkästen verlassen. Nun gilt es, alte Nester mitsamt den darin lebenden Parasiten wie Vogelflöhen, Milben und Zecken zu entfernen, damit die Vogelbrut im kommenden Jahr nicht übermäßig befallen wird.  

Kraniche kommen zurück

Mittwoch, den 29. Februar 2012 um 08:20 Uhr

Frühlingszug der Kraniche über Hessen

WALDECK - FRANKENBERG* Laute Trompetensignale der Kraniche kündigen den Frühling an.

Zur Zeit ist wieder das großartige Frühlingsschauspiel ziehender Kraniche am Himmel über Hessen zu sehen. Aufmerksame Naturfreunde konnten bereits erste Schwärme des laut trompetenden und bis zu 70 km/h-schnellen „Glücksvogels“ am Himmel beobachten. Die Kraniche suchen beim Zug in den Norden manchmal auch Rastplätze in Hessen auf, um sich vom anstrengenden Flug zu erholen und Nahrung aufzunehmen. Der NABU Hessen bittet alle Naturbeobachter darum, an solchen Rastplätzen einen Mindestabstand von 300 Meter einzuhalten, um erschöpfte Tiere nicht unnötig zu beunruhigen.

Hessen liegt in einer Hauptzugroute der Kraniche auf ihrem Weg von den Winter-Quartieren im Südwesten Europas zu ihren Brutgebieten an der Ostsee und im hohen Norden. An ihren südlichen Sammelplätzen – vor allem am Lac du Der-Chantecoq (Marnestausee) in Nordfrankreich – finden sich die Kraniche im Frühling in großen Gruppen ein. Besonders bei sonnigem Wetter und südwestlichen Winden brechen sie in Schwärmen früh morgens auf, ziehen vor allem die Rheinebene lang und weiter über Mittel- und Osthessen hinweg in Richtung Weser. Dabei nutzen sie bevorzugt die hessischen Flusstäler

Am Diemelsee wurden gestern ca. 30 " Glücksvögel  " oberhalb des Naturschutzgebietes gesehen.

Melden Sie uns Ihre Kranich-Beobachtungen!

Der NABU bittet darum, sämtliche Kranich beobachtungen in Internet unter www.kranich-hessen.de zu melden.

 

WANDERUNGEN IN HUNDSDORF

Mittwoch, den 29. Februar 2012 um 07:55 Uhr

 

FRANKENAU * Der Wander und Heimatverein Frankenau bietet am Donnerstag, 1. März zwei Wanderungen  über zehn und sechs Kilometer in Hundsdorf an. Treffpunkt ist um 13:00 Uhr am Marktplatz in Frankenau. Kulinarische Genüsse werden in der Gaststätte Bock in Hundsdorf angeboten. Gäste sind herzlich willkommen.

Auskunft unter : Tel.: 06455 - 466

Wildunfall mit Schwarzwild

Sonntag, den 26. Februar 2012 um 11:48 Uhr

DIEMELSEE. Am Abend des 24. Februar 2012 gegen 21.45 Uhr kam es auf der Kreisstraße zwischen Stormbruch und Bontkirchen zu einem folgeschweren Zusammenstoß zwischen einem Wildschwein und einem drei Monate alten VW Touran.

Das etwa 40 Kilo schwere Wildschwein wurde beim Aufprall lebensgefährlich verletzt und verendete 80 Meter vom Unfallort auf einem Weizenacker. Am blauen VW Touran entstand erheblicher Sachschaden. Der Besitzer des PKWs, ein Flechtdorfer Geschäftsmann, kam mit dem Schrecken davon.

Fahrt zum Nationalpark

Sonntag, den 26. Februar 2012 um 08:48 Uhr

 

KORBACH*  Die Tagesfahrt der Korbacher NABU Gruppe führt in diesem Jahr zum geplanten Nationalpark EGGEGEBIRGE  /  SENNE. Am 06. Mai wird die Tour unter Leitung von Wolfram Zeiss und Dr. Thomas Liedtke durchgeführt. Der Besuch im  Freilichtmuseum in Detmold wird ebenfalls Bestandteil der Fahrt sein.

Anmeldung und weitere Informationen erhalten Sie unter: Tel.: 05633 - 8186  und Tel.: 05631 - 913147

Anmelden können Sie sich auch unterMail:  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Fuchsjagd

Freitag, den 24. Februar 2012 um 08:15 Uhr

 

Fuchsjagd
Am 1. Jaunuar, in aller Frühe stehe ich auf um dem Fuchs in meinem  Revier nachzustellen . Nicht wenige Menschen in meinem Heimatdorf werden sicherlich mit einem Kater im Bett liegen. Bedingt durch die Eichel und - Buchenmast haben hunderttausende von Mäusen in diesem Jahr das Licht der Welt erblickt, ein Umstand, der den Füchsen zugute kommt.

Die Fuchspopulation hat stark zugenommen und nun wird es Zeit, die Ranz der Füchse zu nutzen und den einen oder anderen Winterbalg zum Gerben zu bringen. Also, wir gesagt, um 05:00 h die Ferlacher Bockbüchsflinte in den Geländewagen verstaut, den Lodenmantel dazu, auch den Rucksack und meine Wachtelhündin Kira nicht vergessen. Der Weg führt aus Heringhausen über die Brücke nach Stormbruch und schon sind wir im Revier. Die Wege sind verschneit, so dass wir trotz Allrad nur schwerfälig bei der Jagdhütte ankommen.
 
Der Weg zum Hochsitz ist beschwerlich und mühsam, der Schweiß rinnt mir den Rücken herunter. Ich  merke nun doch, dass ich auf die 50 zugehe. Meiner treuen Begleiterin Kira, macht der Schnee nichts aus, sie ist voller Tatendrang. Nach 15 Minuten haben wir den neuen Sitz erreicht, nun den Hund auf die Schulter, die Leiter empor geklettern und die Luken der Kanzel geöffnet. Erst einmal den Puls runter bringen, Kira hat es sich bereits neben mir gemütlich gemacht und äugt zum rechten Fenster hinaus.

Der Schnee lässt alles in einem kontrastreichen Licht erscheinen. Nun heißt es warten. Vor einigen Tagen habe ich etwas Luder an die Ansitzeinrichtung gebracht. Der Luderplatz scheint angenommen worden zu sein. Es ist nun 6.00 Uhr und meine Hündin windet mit hoher Nase aus dem Fenster. Eine Ricke mit Kitz zieht auf der Suche nach Futter an meinem Sitz vorbei. Die Hündin betrachtet die beiden Stücke aufmerksam und schaut mich an, als möchte sie mich fragen, warum ich denn nicht schieße ? Nein, denke ich, es ist Notzeit, dass ließe mein Stolz nicht zu.

Um 6:20 erscheint ein Fuchs in etwa 80 Meter Entfernung, er windet Richtung Luderplatz, aber irgend etwas scheint ihn zu stören! Witterung kann er nicht bekommen haben, der Wind kommt aus seiner Richtung. Nun entschließt er sich doch dem Geruch des Luders zu folgen. Die Waffe hoch, angebackt und den rechten Hahn gespannt schicke ich ihm die Kugel im Kaliber 222 Rem. Magnum auf 50 Meter entgegen. Der Fuchs liegt im Knall. Nun hat mich das Jagdfieber gepackt und ich fange am ganzen Körper an zu zittern. Meine Hündin tut es mir gleich und so verharren wir zwei ca. 10 Minuten zitternd in der Kanzel.

Die Waffe wird entladen, der Rucksack gepackt und ...........was sehe ich da? Ein starker Fuchsrüde schnürt auf der Fährte des ersten Fuchses genau auf uns zu. Die Waffe auf, eine weitere Patrone in den Lauf und den Hahn gespannt. Sobald sich der Fuchs nach rechts oder links dreht, werde ich schießen. Er schnürt weiter auf mich zu und ich entschließe mich, den Schrotlauf zu nutzen. 20 Meter vom Sitz trage ich ihm die 16er Schrotgarbe an. Der Schnee stübt auseinander........der Fuchs ist weg !

Hmmm.......nun gehen mir tausend Gedanken durch den Sinn, habe ich daneben geschossen ?, Nein, Nein beruhige ich mich, die Schrotgarbe lag deckend. Also, nun muss Kira an die Arbeit. Runter von der Kanzel, Die Hündin ist gut eingearbeitet, den ersten Fuchs apportiert sie mühelos. Was aber ist mit dem zweiten Fuchs? Auf mein Kommando such verloren, nimmt sie die Fährte des beschossenen Fuchsrüden auf. Im Schnee sind deutliche Schweisstropfen (Blut) zu sehen. Der Fuchsrüde hat die Schrote und nun kann ich mich nur noch auf meine Wachtelhündin verlassen.

Nach weiteren 10 Minuten kommt die Hündin mit dem Rotrock im Fang stolz zu mir. Ich nehme ihr die Beute ab und freue mich über das Jagderlebnis.
Der Rückweg erscheint uns nun nicht mehr so schwierig, wir sind beide noch voller Adrenalin und freuen uns, als wir am Wagen sind. Nun noch die Füchse streifen und eisalzen. Es ist 08:30 Uhr als ich mit meiner Hündin und den Füchsen zu Hause ankomme.