Aufatmen nach schwerem Motorradunfall auf B 251

Dienstag, den 30. Juli 2013 um 16:32 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel

LELBACH. Aufatmen nach dem schweren Motorradunfall am Montag zwischen Korbach und Lelbach: Die zunächst in Lebensgefahr geglaubte 51-jährige Waldeckerin ist nach Auskunft der Korbacher Polizei weniger schwer verletzt als anfangs befürchtet.

Das erklärte ein Sprecher der Korbacher Polizei am Dienstag auf Anfrage von 112-magazin.de. Die Frau war, wie am Montag berichtet, am Nachmittag auf der Bundesstraße 251 aus Richtung Willingen kommend in Richtung Dorfitter unterwegs. An der Einmündung zur Briloner Landstraße nahm ihr ein 26-jähriger Autofahrer aus Korbach die Vorfahrt, es kam zum Zusammenstoß. Dabei flog die 51-Jährige etwa 30 Meter durch die Luft und blieb schwer verletzt liegen. Mitglieder der Bergwacht, die zufällig hinzu kamen, versorgten die Verletzte bis zum Eintreffen von Notarzt und Rettungswagen. Mit dem angeforderten Rettungshubschrauber Christoph 7 wurde die Frau in eine Kasseler Klinik geflogen.

"Riesenschutzengel"
Die Waldeckerin habe lediglich einen gebrochenen Arm und zahlreiche Prellungen davongetragen, hieß es am Dienstag. "Sie hatte einen Riesenschutzengel", sagte der Polizist weiter. Es sei nicht auszudenken, was hätte passieren können, wenn die Kradfahrerin nach dem Zusammenstoß gegen ein festes Hindernis geprallt wäre. Der Autofahrer, der die Frau auf dem Motorrad vermutlich übersehen hatte, kam mit Gurtprellungen - also leicht verletzt - davon. An Auto und Motorrad war Totalschaden entstanden.


112-magazin.de berichtete über den Zusammenstoß:
B 251: Kradfahrerin nach Unfall in Lebensgefahr (29.07.2013, mit Fotos)

Zuletzt geändert am Dienstag, den 30. Juli 2013 um 16:36 Uhr