Am Diemelsee verunglückt: Helikopter

Sonntag, den 21. August 2011 um 13:28 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Das Motorrad war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Das Motorrad war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Foto: pfa

HELMINGHAUSEN/HERINGHAUSEN. Nach einem Unfall am Diemelsee ist eine Kradfahrerin mit dem Kasseler Rettungshubschrauber Christoph 7 in eine Spezialklinik geflogen worden. Die 47-jährige Motorradfahrerin aus Oberhausen war am späten Samstagnachmittag in einer Motorradgruppe mit 15 weiteren Krädern auf der Landstraße 912 von Marsberg-Helminghausen in Richtung Heringhausen unterwegs. Kurz hinter der Sperrmauer, wenige hundert Meter vor der Landes- und Kreisgrenze, geriet sie aus bislang ungeklärter Ursache mit ihrem Motorrad in einer scharfen Rechtskurve bei mäßiger Geschwindigkeit ins Trudeln und stieß gegen die Bordsteinkante.

Hierdurch kam sie mit ihrer Maschine zu Fall und rutschte über den Gehweg gegen den Pfosten eines Stahlgeländers. Durch den Aufprall zog sie sich schwere Verletzungen zu und wurde nach notärztlicher Erstversorgung mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklink geflogen. Der Helikopter war auf der Diemeltalsperre gelandet.

"Wäre die Frau schneller gewesen, so hätte sie durchaus einen Abhang hinabstürzen können", sagte ein Polizist gegenüber 112-magazin.de. Eine Holzplanke zwischen zwei Metallzaunpfosten war durch den Aufprall bereits zerbrochen.

Das Motorrad wurde erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beträgt mehr als 2000 Euro. Beamte der Marsberger Polizei nahmen den Unfall auf, ihre Kollegen der Korbacher Polizeistation unterstützten sie bei der Absicherung der Unfallstelle. Daran beteiligten sich auch Kradfahrer aus der Gruppe der Verletzten.