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Drei Jahre Haft für Brandstiftung in Mutter-Kind-Klinik

Donnerstag, den 11. Juni 2015 um 20:54 Uhr
BAD WILDUNGEN. Nach einer Serie von Feuern in Bad Wildungen, bei der auch eine Mutter-Kind-Klinik evakuiert werden musste, ist ein 55-jähriger Mann wegen versuchter schwerer Brandstiftung zu drei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt worden. Das…
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Mann angefahren und verletzt liegen gelassen: Geldstrafe

Mittwoch, den 28. Januar 2015 um 08:03 Uhr
KORBACH. Die Angeklagte weinte bei der Urteilsbegründung und entschuldigte sich bei dem Mann, den sie angefahren hatte. Gerade war sie zu 90 Tagessätzen zu je 25 Euro verurteilt worden – wegen Unfallflucht mit einem schwer…
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Brandserie in Twiste: Dreieinhalb Jahre Haft für 19-Jährigen

Mittwoch, den 01. Oktober 2014 um 12:48 Uhr
TWISTE/KASSEL. Drei Jahre und sechs Monate Haft - so lautet das Urteil im Prozess um die Brandserie in Twiste. Der 19-jährige Angeklagte hatte bereits im Vorfeld gestanden, die Feuer gelegt zu gaben. Jetzt muss er…
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FRANKENBERG/BATTENBERG. Mit einem "moderaten Urteil" - so Richterin Andrea Hülshorst - endete am Freitagmittag vor dem Amtsgericht in Frankenberg der Prozess gegen einen Berufskraftfahrer. Der Mann hatte stark betrunken mit einem besetzten Schulbus eine Spur…
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Schockanrufe: Litauer hinter schwedischen Gardinen

Mittwoch, den 27. November 2013 um 15:01 Uhr
KORBACH/HOF. Nach einem Schuldspruch vor dem Korbacher Amtsgericht ist derselbe "Kandidat" in Hof vom dortigen Gericht erneut verurteilt worden. Der als Wiederholungstäter geltende Litauer sitzt nun in Haft. Anfang November hatte das Korbacher Schöffengericht einen…
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Wettbüro-Einbruch: 25-Jähriger in Haft

Montag, den 28. Januar 2013 um 12:19 Uhr

KORBACH. Zu zehn Monaten Haft hat das Korbacher Amtsgericht einen jungen Mann aus Nordwaldeck verurteilt. Amtsrichter Karl-Heinz Kalhöfer-Köchling befand den Mann für schuldig, im August 2011 in ein Korbacher Wettbüro eingebrochen zu sein. Weil der Angeklagte wegen einer anderen Tat noch unter Bewährung stand, muss er die Haftstrafe antreten, wenn sie rechtskräftig wird.

Schon Anfang Januar war wegen des Einbruchs verhandelt worden. Am Montag wurde noch ein weiterer Zeuge gehört. Zeugen für die Tat hatte es nicht gegeben. Im Gericht schwieg der 25-Jährige. Und auch Spuren gab es nicht - bis auf einen Blutstropfen, der auf die Spur des Mannes führte. Anhand der Indizien und des Blutstropfen verurteilte Kalhöfer-Köchling den Mann. Er sah es als erwiesen an, dass der Angeklagte den Einbruch begangen hatte, bei dem etwa 4500 Euro Bargeld erbeutet wurden.

Insider-Wissen
Weil seine damalige Freundin in dem Wettbüro gearbeitet habe, habe er das Wissen gehabt, dass in der Nacht diese Geldmenge in der Kasse lag. Denn normalerweise brachte der Betreiber die Einnahmen regelmäßig zur Bank. Von Insider-Wissen ging der Richter aus, weil bei dem Einbruch gezielt nur nach Geld gesucht wurde. Andere Wertgegenstände wie Flachbildschirme seien nicht beachtet worden.

DNA-Untersuchung führt zu 25-Jährigem
An der mit Sicherheitsglas ausgestatteten Eingangstür hatte die Kriminalpolizei einen Blutstropfen gefunden. Den hatte laut Richter der Täter beim Einschlagen hinterlassen. Und der war dem jungen Mann zum Verhängnis geworden. Denn die DNA-Spur aus diesem Tropfen brachte die Polizei auf die Spur des Nordwaldeckers. Der war polizeibekannt, weil er eine gefährliche Körperverletzung begangen hatte. Wegen dieser Tat, die vor dem früheren Bad Arolser Amtsgericht geahndet worden war, stand der Mann noch unter Bewährung.

Verteidiger wollte Freispruch
Mit den zehn Monaten Haft war Kalhöfer-Köchling dem Antrag der Staatsanwaltschaft gefolgt. Auch die sah den Mann anhand der Indizien als den Täter an und hatte sich gegen eine Bewährungsstrafe ausgesprochen. Der Verteidiger plädierte auf Freispruch, weil er die Indizien gegen seinen Mandanten als nicht ausreichend erachtete. Quelle: HNA

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Kripo zerschlägt Autoschieber-Bande

Freitag, den 14. September 2012 um 15:05 Uhr
FRANKENBERG/KORBACH. Ein 33-jähriger Mann aus Frankenberg ist als Haupttäter einer international agierenden Auto-Schieber-Bande überführt und verurteilt worden. Der Mann hat zusammen mit Komplizen mindestens zehn wertvolle Toyota Land Cruiser gestohlen und in die Ukraine verschoben.…
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Geldstrafe nach tödlichem Zusammenstoß

Montag, den 02. Juli 2012 um 17:23 Uhr
KORBACH. Zu einer Geldstrafe von 8000 Euro hat das Korbacher Amtsgericht einen jungen Waldecker verurteilt. Der Mann wurde schuldig gesprochen, Anfang Oktober vergangenen Jahres einen schweren Verkehrsunfall verursacht zu haben, bei dem eine Frau ums…
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FRANKENBERG. Vertagt hat das Frankenberger Amtsgericht ein Strafverfahren gegen einen 61-jährigen Mann, der sich wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz verantworten muss.

Verhandelt wird gegen den früheren jagdlichen Fachberater des Dodenauer Wildgeheges. Die Stadt Battenberg hatte das Beschäftigungsverhältnis wegen eines gestörten Vertrauensverhältnisses beendet.

Am 21. Oktober 2011 war der Angeklagte vom Forstamt Frankenberg zu einer Gesellschaftsjagd eingeladen. Dort bestätigte sich, was Fachleute aus der Forst- und Jagdszene zuvor schon tuschelten: Der heute 61-jährige besitzt keine gültige Jagdausübungsberechtigung und keine Schießerlaubnis mehr.

Vor Gericht stand der frühere Berufsjäger, weil er bei dieser Jagd ohne Schießerlaubnis ein Gewehr mitgeführt haben soll - was der Angeklagte energisch bestritt: „Ich habe keine Schusswaffe dabei gehabt."

Es gibt jedoch einige Merkwürdigkeiten. „Bei einer solchen Jagd kontrollieren wir morgens die Jagdscheine", sagte der Frankenberger Forstamtsleiter als Zeuge aus. Der Angeklagte habe keinen gültigen Schein vorweisen können. Als Begründung habe der 61-Jährige angegeben, er habe am Morgen seinen Rucksack mit dem seines Sohnes verwechselt, der ebenfalls Jäger ist und an einer anderen Jagd teilnahm.

Nach der Mittagspause, bei der neuen Gruppeneinteilung, habe er noch einmal nachgefragt, ob sich „das mit dem Jagdschein geklärt" habe, sagte der Forstamtsleiter. Nachdem ein damit beauftragter Revierförster dies verneinte, durfte der Angeklagte weiterhin nicht als Schütze, sondern nur als „Beobachter" an der Jagd teilnehmen.

Damit waren die Voraussetzungen klar. Nun gibt es aber zwei Zeugen, die den Angeklagten während der Jagd mit einem Gewehr gesehen haben wollen: Ein 45-jähriger Treiber sagte vor Gericht: „Er hat da gestanden in einer sehr auffälligen, roten Jacke. Das Gewehr hatte er geschultert."

Ein weiterer Treiber, ein 25-jähriger Student, will aus etwa 20 Metern Entfernung gesehen haben, dass der Angeklagte – den er offenbar wegen seiner Bekleidung als Berufsjäger bewunderte – ein Gewehr in der Armbeuge trug.

Auf mehrfache Nachfrage der Verteidigung schwächten die Zeugen später ihre Aussagen ab; auch mit dem Verweis darauf, dass der Vorfall schon fast acht Monate zurück liege.

Widersprochen haben beide Zeugen einer Version der Verteidigung, bei dem mutmaßlichen Gewehr könnte es sich auch um einen großen Stock gehandelt haben. Einen solchen Stock führte der Angeklagte im Gerichtssaal vor und gab an, dass er diesen benutze, um sein Fernglas aufzulegen.

Richterin Andrea Hülshorst will nun weitere Zeugen laden. Ein Termin für die Fortsetzung steht noch nicht fest.

Quelle: HNA

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Tankstellen-Prozess: Haftstrafen und Bewährung

Freitag, den 06. April 2012 um 05:02 Uhr

FRANKENBERG/KASSEL/MARBURG. Nach den Überfällen auf Tankstellen in Kassel müssen die beiden 19-jährigen Angeklagten für zwei Jahren und vier beziehungsweise acht Monate in Jugendstrafe einsitzen. Der 15-jährige Angeklagte erhielt ein Jahr und zehn Monate Jugendstrafe auf Bewährung, der 14-jährige Angeklagte ein Jahr und sechs Monate Jugendstrafe auf Bewährung. Außerdem müssen sie jeweils 150 Arbeitsstunden ableisten.

Die Haftbefehle gegen die jüngeren Angeklagten wurden außer Kraft gesetzt. Beide müssen sich in Jugendhilfeeinrichtungen begeben, wo sie an ihrem Schulabschluss und ihrem Sozialverhalten arbeiten sollen.

Im so genannten Tankstellen-Prozess gegen vier junge Männer haben die Angeklagten zum Auftakt teilweise ausgesagt. Dabei schilderten sie unterschiedliche Versionen, wer der Anstifter zu den Überfällen in Kassel war. Es sei Zufall gewesen, dass die Taten in Kassel begangen wurden. Ursprünglich habe man die Tankstelle in Hatzfeld im Visier gehabt - dies sei aber letztlich nur ein Spaß gewesen, sagten zwei der Angeklagten.

Die Überfälle in Kassel seien aus Geldnot und Benzinmangel verübt worden, hieß es. Als Zeuge sagte der Kassierer aus, den die Angeklagten zweimal überfallen hatten. Er berichtete, dass er unter Panikattacken leide und sich in psychiatrischer Behandlung befinde, um seinen Beruf weiter ausüben zu können. Eine angebotene Entschuldigung eines der Täter schlug er aus.

Im Laufe des Verhandlungstages wurde vom Vorleben der Angeklagten berichtet. Dabei wurden teilweise Alkohol- und Drogenprobleme deutlich, dazu Schwierigkeiten in Schule und Elternhaus. Zeitweise waren drei der Angeklagten in Jugendhilfeeinrichtungen untergebracht. Ihnen allen ist gemeinsam: Ihr Leben wollen sie nun ändern, so ihre Aussage vor Gericht.

Die Staatsanwaltschaft forderte in ihrem Plädoyer, jeweils Jugendstrafrecht anzuwenden. Für zwei der Angeklagten komme allerdings keine Bewährung in Betracht, da sie bereits unter Bewährungsauflagen gestanden hätten. Die Anwälte der einzelnen Angeklagten forderten ebenfalls die Anwendung des Jugendstrafrechts, allerdings in allen Fällen auf Bewährung.


Quelle: HNA

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