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Neun Nilgansküken in Not am Diemelsee gerettet

Dienstag, den 26. Juni 2012 um 11:18 Uhr
DIEMELSEE. Zu einer Rettungsaktion der besonderen Art wurde am Dienstag auch die Polizei gerufen: Eine Nilgansmutter wollte zwischen Heringhausen und Sperrmauer auf dem Weg vom Brutplatz zum See mit ihren neun Küken die Straße überqueren.…
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Fotogalerie verfgbar

Wölfe in Niedersachsen

Montag, den 25. Juni 2012 um 07:02 Uhr

Willkommen Wölfe in Niedersachsen!

Seltene Sichtung in der Lüneburger Heide


21. Juni 2012 - In der Lüneburger Heide gab es am Wochenende eine ganz besondere Wolfssichtung: In den Morgenstunden des 16. Juni sind zwei Wölfe in eine Fotofalle auf einem Truppenübungsplatz in Munster getappt.

„Es ist schon ein Glücksfall, dass man die zwei Tiere jetzt im Sommer zusammen fotografiert hat. Denn die Paarungszeit liegt im Winter und nur dann weichen sie sich nicht von der Seite,“ erklärt der NABU-Wolfsexperte Markus Bathen.

Dass auf dem Gelände zwei Wölfe leben, wurde schon länger vermutet. Sie sind unabhängig voneinander anhand von Losungsfunden nachgewiesen worden – das Weibchen zuerst im April 2011, das Männchen Ende des Jahres. „Bei den beiden handelt es sich wahrscheinlich um zwei alte Bekannte. Der Rüde ist wohl ein Nachkomme aus dem Nochtener Rudel in der sächsischen Lausitz und das Weibchen wurde im Rudel Altengrabow östlich von Magdeburg geboren,“ so Bathen. Mit dem Wolfsnachweis in Niedersachsen beweist sich wieder einmal, dass Wölfe ausgesprochene Langstreckenwanderer sind. Studien zeigten, dass sie bis zu 70 Kilometer am Tag zurücklegen und bis zu 1.500 Kilometer weit ziehen, um ihr eigenes Rudel zu gründen.

Nun da die beiden gemeinsam fotografiert wurden, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass diese die Eltern des ersten Wolfsrudels in Westdeutschland seit der Ausrottung der Wölfe werden.


Fragen Sie den Experten vor Ort:
Am 24. Juni macht die „NABU-Tour de Wolf“ Station im Wendland. Dort haben Sie Gelegenheit, mit dem NABU-Wolfsexperten Markus Bathen über die beiden Wölfe und den Wolf im Wendland zu sprechen.

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Auf Facebook-Party vorbereitet

Donnerstag, den 21. Juni 2012 um 12:06 Uhr
BAD AROLSEN. Nachdem ein 23-jähriger Mann aus Bad Arolsen aufgrund seiner Wohnungskündigung zu einer Facebook-Party aufgerufen hat, sie dann nach Aufforderung der Polizei wieder absagte, haben dennoch über 3300 Nutzer ihr Kommen zugesagt. Die Stadt…
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Ein König sucht sein Reich

Dienstag, den 05. Juni 2012 um 06:34 Uhr

Unter dem Motto "Ein König sucht sein Reich" haben NABU Hessen, Stiftung Hessischer Naturschutz und das Land Hessen ein neues Projekt zur Förderung des immer seltener werdenden Laubfroschs gestartet.

Helfen Sie uns, dem Laubfrosch und anderen seltenen Arten wie Rohrammer, Kammmolch, Wasserhahnenfuß und der Gebänderten Prachtlibelle eine Heimat zu geben. Es gibt viele Möglichkeiten, dem flinken Wetterfosch auf die Sprünge zu helfen. Sie können seine Königreiche erleben, schaffen und schützen.

"Es war einmal..." - so beginnt das bekannte Märchen vom Froschkönig. Und so könnte auch in naher Zukunft die Geschichte vom hessischen Laubfrosch beginnen. Denn fast schon ist der kleine grüne, nur vier bis sechs Gramm schwere Frosch in Hessen nicht mehr anzutreffen. Gründe dafür sind in erster Linie die Zerschneidung der Landschaft, Chemie in der Landwirtschaft, Straßenbau sowie geeignete fehlende fischfreie Gewässer, so dass die Art seit 1992 im Anhang IV der Europäischen Fauna-Flora-Habitatrichtlinie (FFH-RL) geführt wird. Dabei liegt Hessen im Zentrum seines Verbreitungsgebietes. Bis auf die rauen höheren Mittelgebirgslagen kann der Laubfrosch alle hessischen Regionen besiedeln. (NABU)

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WETTERFROSCH

Sonntag, den 03. Juni 2012 um 09:03 Uhr
Schnappschuss des Abends: Ein Laubfrosch, besser bekannt als Wetterfrosch oder Froschkönig. Die Art ist die einzige einheimische Amphibie, die klettern kann, was dieser Geselle eindrucksvoll untermauert.
Text und Foto: Maik Sommerhage/ NaBu
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DIEMELSEE - SAU TOT

Samstag, den 02. Juni 2012 um 12:26 Uhr

DIEMELSEE. Der Anruf von Karl Brocke aus Stormbruch erreicht mich um 07:15 Uhr . Gestern Abend habe ich im " Finger " einen etwa 2 -jährigen Bock gestreckt und ich kam lange Zeit nicht zur Ruhe, da das Adrenalin noch Stunden nachher in mir wirkte. Erst gegen 04:00 Uhr am Morgen schlief ich ein...

Wie gesagt, der Anruf von Karl kam mir ungelegen, Karl hatte eine Sau in der Eschenseite  beschossen und benötigte meine Hilfe. Gesagt, getan, übermüdet gerade mal über die Zähne geputz nehme ich meine  Büchse ( Mauser 66 ) aus dem Waffenschrank, das Waidblatt, Schweißhalsung und Riemen  und meine beiden Hunde um zur Eschenseite zu fahren. Erst müssen die Hunde sich lösen, Hektik ist jetzt nicht angesagt, das überträgt sich sofort auf die Hunde. Am Anschuss angekommen zeigt mir Karl den Ort, wo er die Sau ( eine von dreien ) beschossen hat. Ich suche angestrengt nach Schweiss, Schnitthaar und Kugelriss, kann aber nichts finden. Damit dürfte feststehen, dass die Nachsuche nicht leicht wird. Also, die erfahrene Hündin KIRA muss ran.  Die kleine Hündin EMMA lasse ich besser im Auto, bei Schwarzwild weiss man nie, was so passieren kann. Schwarzwild ist angeschossen sehr agressiv.

Die erfahren Hündin bewindet den ( nicht vorhandenen ) Anschuss, bögelt sich aber gleich ein und verfolgt eine imaginäre Fährte ca. 50 Meter in einen Fichtenaltholz- Bestand. Ruhig und Zielstrebig geht es weiter durch Farne und Buchenaltholzreste ehemals  gefällter Baumriesen. Nach ca. 100 Meter- bis jetzt habe ich weder ein Wundbett noch Schweiss gesehen- kommen wir an eine alte Suhle, hier sind deutlich die Fährten der drei Sauen zu erkennen, 2 Sauen sind nach rechts , 1 Sau nach Links in die Buchenrauschen abgebogen. Welches ist die Kranke ? Nach rechts oder nach links....Die Hündin entscheidet sich für die einzelne nach Links verlaufende Fährte . Ich sehe immer noch keinen Schweiss, das dichte Laubwerk macht mir mit der Waffe so meine Schwierigkeiten . Die Hündin wartet aber immer wieder auf mich. Einer ehemalige Rückeschneise folgen wir ca. 20 Meter als die Hündin wieder in die Buchenrauchen eindringt. Nach weiteren 30 Metern bleibt die Hündin stochsteif stehen. Das ist für mich das Signal " Alter, da ist sie drin " Nun löse ich die Schweisshalsung, lade die Waffe durch und mit dem Kommando " voran " rauscht die Hündin in den urwaldähnlichen Baumbestand. Das Totverbellen meiner treuen Jagdgefährtin zeigt mir an: Sau Tot, wir sind am Ziel. Mein Schuss aus der 8x68 S lässt meinen Jagdfreund heraneilen. Ich überreiche ihm seinen Bruch, und gemeinsam brechen wir die Sau auf. Die Hündin erhält natürlich ihren Anteil an der Beute. Das Herz  gehört ihr...

Lieber Karl, Waidmannsheil zu deinem Schwein, du hast es dir verdient.

Text und Bild©: Klaus Rohde www.112-magazin.de

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Vor 124 Jahren: Speiermühle in Brand gesetzt

Freitag, den 01. Juni 2012 um 13:00 Uhr

HEMMIGHAUSEN. Lang, lang ist's her: Vor 124 Jahren hat die Speiermühle nahe Hemmighausen in Flammen gestanden. Der Aufruhr im Ort war groß. Schließlich sollte der Besitzer, ein Schmied, den Komplex angesteckt haben. Ein Blick zurück.

"Flammen schlagen aus den Fenstern. Doch alle Mühe ist umsonst: Die Speiermühle brennt fast komplett nieder." Hätte es 112-magazin.de im Jahr 1868 bereits gegeben, wäre das wohl Anfang Juni eine der größten Schlagzeilen gewesen. Inzwischen sind aber keine Kohlereste mehr zu erkennen. Im Gegenteil: Familie Becker, deren Urahn nach dem Brand die Ruine kaufte, fühlt sich seit fast 125 Jahren vor Ort pudelwohl.

1888 kaufte Urgroßvater Wilhelm Becker die Mühle und renovierte sie grundlegend. Nachfahre Lothar Becker und Ehefrau Heike leben inzwischen in vierter Generation in der Speiermühle.

Die Mühle wurde erstmals 1337 in einer Urkunde erwähnt. Dem damaligen Grafen von Waldeck wurden alle Rechte und Besitztümer übergeben. 

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Nur noch wenige Tage...

Montag, den 28. Mai 2012 um 07:37 Uhr
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Radtouren - aber sicher.

Sonntag, den 27. Mai 2012 um 08:45 Uhr
DIEMELSEE. Der Sommer naht und viele Biker suchen sich ein Radparadies wo man die Natur in vollen Zügen geniessen und die körperliche Fittness trainieren kann. Der Diemelsee bietet hiefür ausgezeichnete Bedingungen. Die  13 Kilometer lange Strecke…
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i-pad 3 zu gewinnen

Montag, den 21. Mai 2012 um 16:12 Uhr

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Die Verlosung ist am 03.06.2012

Viel Glück.

Das Team vom 112-magazin.de

Beachten Sie bitte unsere weiteren Gewinnspiele unter dem Link: www.onlinebote.com

Die Teilnahmebedingungen erfahren Sie ebenfalls unter www.onlinebote.com

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