Geisterfahrt-Tragödie: Ein Opfer aus Arolsen

Montag, den 22. Oktober 2012 um 21:00 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Bei der Geisterfahrt-Tragödie auf der A 46 bei Meschede starb eine 39-Jährige, die aus einem Bad Arolser Ortsteil stammt. Bei der Geisterfahrt-Tragödie auf der A 46 bei Meschede starb eine 39-Jährige, die aus einem Bad Arolser Ortsteil stammt. Foto: den/Archiv

MESCHEDE/BAD AROLSEN. Eines der fünf Todesopfer der Geisterfahrt-Tragödie von der A 46 bei Meschede hatte seine Heimat im Landkreis Waldeck-Frankenberg: In den Trümmern eines Autos starb eine 39-Jährige, die aus einem Bad Arolser Stadtteil stammt.

Ein 24 Jahre alter Geisterfahrer war am frühen Sonntagmorgen mit seinem BMW auf die Autobahn 46 aufgefahren und hatte einen entgegenkommenden Skoda gerammt. Der Unfallverursacher war laut Polizei bewusst in falscher Richtung auf die Autobahn aufgefahren, um Suizid zu begehen. Er verbrannte in seinem Wagen. Für die vier Insassen des Skoda Kombis kam ebenfalls jede Hilfe zu spät: Bei den Opfern handelt es sich um ein Ehepaar im Alter von 41 und 47 Jahren sowie zwei weitere Frauen im Alter von 27 und 39 Jahren, die alle im Kreis Meschede wohnten.

Nach Informationen von 112-magazin.de handelt es sich bei der 39-Jährigen um eine aus einem Arolser Stadtteil stammende Springreiterin, die sich mit den anderen Fahrzeuginsassen auf dem Rückweg von einem Reitturnier in Hövelhof befand. Ein Polizeisprecher bestätigte am Montag auf Anfrage, dass die 39-Jährige aus einem Ortsteil der Residenzstadt stammt. "Die Frau hatte ihren Erstwohnsitz hier", sagte der Sprecher. Weitere Angaben machte er nicht.

Zuletzt geändert am Montag, den 22. Oktober 2012 um 22:24 Uhr