Feuerwehr befreit Mann aus Haina - hydraulisches Gerät im Einsatz

Mittwoch, den 13. November 2019 um 17:43 Uhr Verfasst von  Alexander Wittke (nh24)
Zu einem Verkehrsunfall kam es am 13. November in Neuental - der Fahrer aus Haina musste mit hydraulischem Gerät aus seinem Mazda geschnitten werden. Zu einem Verkehrsunfall kam es am 13. November in Neuental - der Fahrer aus Haina musste mit hydraulischem Gerät aus seinem Mazda geschnitten werden. Fotos: Alexander Wittke/nh24

NEUENTAL/HAINA. Bei einem Unfall auf der Bischhäuser Straße in Neuental ist am Mittwochmorgen ein Autofahrer sehr schwer verletzt worden. Die Feuerwehr musste ihn aus seinem silbergrauen Mazda schonend befreien. Wie Einsatzleiter Olaf Krey berichtet, war der 51-Jährige zwischen der Tür und der Mittelkonsole im Bereich der Hüfte eingeklemmt und nicht ohne hydraulisches Gerät zu befreien. Der Rettungsdienst brachte ihn zur Weiterversorgung in das Asklepios Klinikum nach Ziegenhain und danach weiter in die Uniklinik nach Marburg.

Zu dem Unfall kam es gegen 7.15 Uhr im Kreuzungsbereich der Bischhäuser Straße und der Landesstraße 3149. Der Autofahrer aus Haina (Landkreis Waldeck-Frankenberg) wollte von der Bischhäuser Straße nach links in Richtung Zimmersrode abbiegen, übersah dabei aber den Pkw einer 50 Jahre alten Frau aus Neuental, die in Richtung Bischhausen unterwegs war. Durch die Wucht des Zusammenpralls wurde der Pkw des Mannes gegen die Leitplanke der Gegenfahrbahn geschleudert. Hier muss der Mann noch mal auf das Gaspedal getreten haben. Der Wagen schoss mit durchdrehenden Reifen gut 50 Meter in Richtung Zimmersrode, wo er dann zum Stehen kam. Die 50-Jährige erlitt leichte Verletzungen. Ein Rettungsteam brachte sie in das Hospital nach Fritzlar. Ersthelfer waren sofort zur Stelle. Sie kümmerten sich um die Verletzten und alarmierten die Rettungskräfte.

An den beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Eine Streife der Polizeistation Homberg nahm den Unfall auf. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Borken, Jesberg und Neuental, zwei Rettungsteams der Malteser aus Jesberg und eine Notärztin des Schwalmstädter Krankenhauses. (wal/nh24)

Zuletzt geändert am Mittwoch, den 13. November 2019 um 18:24 Uhr