Heu- und Strohernte: Ladung besser sichern

Mittwoch, den 31. Juli 2019 um 07:54 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Am 28. Juli kippte dieser Ladewagen in Frankenberg um - es blieb bei Sachschaden Am 28. Juli kippte dieser Ladewagen in Frankenberg um - es blieb bei Sachschaden Foto: privat/nh

WALDECK-FRANKENBERG. In den vergangenen Wochen wurden im Landkreis Waldeck-Frankenberg mehrfach Rundballen unfreiwillig bei der Stroh- und Heuernte "abgeladen", weil die Ladung nicht ausreichend gesichert war. Zum Glück blieb es nur bei Sachschäden, die ersetzbar sind.

So rollten am 19. Juli auf der Landesstraße 3078 zwischen Rhenegge und Adorf Rundballen von einem Ladewagen. Einige dieser tonnenschweren Ballen überquerten dabei auch die komplette Fahrbahn. Zum Glück kam zu diesem Zeitpunkt kein anderes Fahrzeug entgegen.

In Frankenberg kam es am Sonntag (28. Juli) zu einem Vorgang, der ebenfalls glimpflich ablief. Ausser einem beschädigten Ladewagen kam niemand zu Schaden. Der Deutz-Fahrer war in der Hainstraße mit seinem Gespann unterwegs, wobei der zweite angehängte Ladewagen (siehe Foto) vermutlich auf die Bankette geraten und umgekippt war. Die Strohballen fielen hier in den Böschungsbereich und richteten keinen Schaden an.

Ein Experte für Ladungssicherheit bemängelt, dass viele landwirtschaftlich genutzte Ladewagen noch in Zeiten von kleinen Stroh- und Heubunden angeschafft wurden. Diese Ladewagen müssten nachgebessert werden, weil sich die Last der zu tragenden Teile um ein vielfaches erhöht hat. Darüber hinaus müssen die Quader- oder Rundballen mit starken Spanngurten ausreichend gegen Wegrollen und Verschieben gesichert werden. Das zulässige Gesamtgewicht darf nicht überschritten werden. (112-magazin)

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Zuletzt geändert am Mittwoch, den 31. Juli 2019 um 08:51 Uhr