Nach Unfall mit zwei Toten: Ursache ist weiter unklar

Mittwoch, den 18. Januar 2017 um 11:40 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Der beauftragte Gutachter (gelbe Jacke) setzte am Mittwoch an der Unfallstelle seine Untersuchungen fort. Der beauftragte Gutachter (gelbe Jacke) setzte am Mittwoch an der Unfallstelle seine Untersuchungen fort. Fotos: pfa

MENGERINGHAUSEN/TWISTE. Einen Tag nach dem schweren Verkehrsunfall mit zwei Toten und drei Schwerverletzten hat die Polizei die Bundesstraße 252 am Mittwochmorgen erneut voll gesperrt: Der von der Staatsanwaltschaft beauftragte Gutachter setzte seine Untersuchungen fort, um der noch immer unklaren Unfallursache weiter auf den Grund zu gehen.

Bei dem Frontalzusammenstoß eines Autos und eines Lieferwagens am Dienstagnachmittag waren ein 37 Jahre alter Mann aus Bad Arolsen und seine 34-jährige Ehefrau ums Leben gekommen. Ihre beiden drei und sechs Jahre alten Kinder, die auf der Rückbank des BMWs saßen, erlitten schwere Verletzungen und wurden von den Besatzungen zweier Rettungshubschrauber in Kliniken geflogen. Der 57 Jahre alte Fahrer des entgegenkommenden Kleintransporters erlitt ebenfalls schwere Verletzungen, der Mann wurde in ein hiesiges Krankenhaus eingeliefert. 112-magazin.de berichtete ausführlich über den Unfall, zum Artikel bitte hier klicken.

Zum Unfallhergang teilte die Polizei bislang mit, dass der in Richtung Bad Arolsen fahrende Kleintransporter in einer Rechtskurve zwischen Twiste und Mengeringhausen nach links auf die Gegenspur geriet, wo es zum Frontalaufprall mit dem BMW kam. Warum der 57-Jährige auf die andere Fahrbahnseite geraten war, stand zunächst aber nicht fest. "Die breit ausgebaute Bundesstraße war zur Unfallzeit schneefrei und trocken", sagte Polizeisprecher Volker König auf Nachfrage von 112-magazin.de. Noch am späten Dienstagnachmittag nahm ein Sachverständiger an der Unfallstelle seine Untersuchungen zur Rekonstruktion auf. Die beteiligten Fahrzeuge wurden sichergestellt.

Der Sachverständige setzte seine Untersuchungen am Mittwochvormittag fort. Dafür wurde ab etwa 10 Uhr die Bundesstraße in Höhe der Unfallstelle für gut 20 Minuten voll gesperrt. Wann mit einem Ergebnis zu rechnen ist, war zunächst unklar. Vor Ort waren auch Mitarbeiter von Hessen Mobil, die den Asphalt auf mögliche Schäden hin begutachteten. (pfa) 


Zuletzt geändert am Mittwoch, den 18. Januar 2017 um 12:07 Uhr

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