Kampfhubschrauber und Eurofighter üben in der Region

Donnerstag, den 19. Mai 2016 um 17:04 Uhr Verfasst von  HNA
Das Kampfhubschrauberregiment 36 aus Fritzlar übt derzeit in der Region. Noch bis 25. Mai sind daran neben dem in Fritzlar stationierten "Tiger" (Bild vorn, im Landeanflug) auch das Kampfflugzeug "Eurofighter" und der US-Kampfhubschrauber "Apache" (Hintergrund am Boden) beteiligt. Das Kampfhubschrauberregiment 36 aus Fritzlar übt derzeit in der Region. Noch bis 25. Mai sind daran neben dem in Fritzlar stationierten "Tiger" (Bild vorn, im Landeanflug) auch das Kampfflugzeug "Eurofighter" und der US-Kampfhubschrauber "Apache" (Hintergrund am Boden) beteiligt. Foto: Bundeswehr/Pressestelle Division Schnelle Kräfte (DSK)

FRITZLAR/FRANKENBERG. Zur Vorbereitung auf mögliche Einsätze der sogenannten European Battlegroup absolviert das Kampfhubschrauberregiment 36 in Fritzlar und Umgebung noch bis zum 25. Mai eine Übung. Über Waldeck-Frankenberg ist in dieser Zeit mit zahlreichen Flugbewegungen zu rechnen.

Das Kampfhubschrauberregiment 36 Kurhessen habe den Auftrag, federführend die Hubschrauberkräfte des deutschen Anteils an der Battlegroup zu stellen, heißt es in einer Pressemitteilung. Ab Juli 2016 beginne die sechsmonatige Bereitschaftsphase, in der die Kräfte in einem Radius von 6000 Kilometer um Brüssel zum Einsatz kommen könnten.

Auch Bodenkräfte üben
Zur Vorbereitung auf diese Aufgabe sei es unerlässlich, in der nächsten Zeit im Übungsraum um Fritzlar vermehrt Übungsflüge bei Tag und Nacht - in der Zusammenarbeit mit Bodenkräften und weiteren Luftfahrzeugen - vorzunehmen. Dabei kämen neben dem Kampfhubschrauber "Tiger" mehrere Fahrzeuge, etwa 160 Soldaten sowie der "Eurofighter" und der US-Kampfhubschrauber "Apache" zum Einsatz. Hier solle das multinationale Zusammenwirken trainiert werden, erklärte Kieron Kleinert, Major und Pressesprecher der "Division Schnelle Kräfte" (DSK), gegenüber 112-magazin.de.

Übungsraum sei die Region um Fritzlar, Frankenberg, Winterberg, Schwarzenborn und Kirtorf. Der Einsatz könne zeitlich begrenzt zu erhöhtem Lärmaufkommen in der Region führen. Das Regiment sei bestrebt, die Beeinträchtigung von Anwohnern und Umwelt auf geringstmöglichem Niveau zu halten.

Hinweise über Fluglärm sind zu richten an die kostenlose Rufnummer 0800/8620730.

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Zuletzt geändert am Freitag, den 20. Mai 2016 um 12:54 Uhr