Sprinter setzt zurück und schiebt Bulli vier Meter weit

Samstag, den 10. Oktober 2015 um 18:49 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Der Sprinter (links) katapultierte den VW Bulli beim Aufprall vier Meter weit nach vorn. Der Sprinter (links) katapultierte den VW Bulli beim Aufprall vier Meter weit nach vorn.

VOLKMARSEN. Ein Paketbote hat beim Zurücksetzen einen stehenden Handwerker-Bulli gerammt und das Fahrzeug vier Meter weit nach vorn katapultiert. Ein 31-Jähriger, der in dem abgestellten VW saß, wurde dabei leicht verletzt.

In dem VW Transporter einer Diemelstädter Heizungsbaufirma seien sämtliche Werkzeuge und Teile aus ihren Fächern herausgeschleudert und im Bulli verteilt worden, sagte ein Arolser Polizeibeamter über die Auswirkungen des Unfalls von Donnerstag. Am VW entstand vermutlich Totalschaden von 10.000 Euro, am Sprinter eines Zustelldienstes liegt der Schaden bei rund 7000 Euro. Der 36 Jahre alte Paketbote aus Wolfhagen blieb unverletzt.

Laut Polizei lieferte der 36-Jährige gegen 11.15 Uhr Pakete in der Straße Am Krambühl in Volkmarsen aus. Aus bislang nicht bekannter Ursache setzte der Wolfhager mit relativ hoher Geschwindigkeit zurück und übersah den stehenden VW Transporter. Der Sprinter rammte den Bulli ungebremst und verschob das Fahrzeug um sage und schreibe vier Meter nach vorn.

Der 31 Jahre alte Handwerker, der zum Zeitpunkt des Unfalls im Bulli auf dem Beifahrersitz saß und telefonierte, zog sich durch den Aufprall leichte Verletzungen zu. Der Mann aus Diemelstadt ließ sich später im Bad Arolser Krankenhaus untersuchen. Der VW musste abgeschleppt werden, der Sprinter war dagegen noch fahrbereit.

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Zuletzt geändert am Samstag, den 10. Oktober 2015 um 22:16 Uhr