Einbruchsserien: So lassen sich Wertsachen schützen

Freitag, den 27. März 2015 um 05:40 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Wertsachen lassen sich nicht nur im Bankschließfach, sondern auch zu Hause wirkungsvoll sichern. Wertsachen lassen sich nicht nur im Bankschließfach, sondern auch zu Hause wirkungsvoll sichern. Foto: © istock.com/DNY59

WALDECK-FRANKENBERG. Zahlreiche Einbrüche sind in den zurückliegenden Wochen in der Region begangen worden. Neben den psychologischen Folgen für die Opfer ist auch der materielle Schaden in einigen Fällen nicht unerheblich. So wurden zum Beispiel in Bad Arolsen in einer einzigen Nacht drei Einbrüche mit einem Gesamtschaden von mehr 10.000 Euro verübt - zur Beute zählten Bargeld, Uhren, Schmuck und Sondermünzen. An dieser Stelle einige Tipps, wie man seine Wertsachen schützen kann.

In der dunklen Jahreshälfte ist die Zahl der Einbrüche merklich angestiegen. Wie man das eigene Grundstück einbruchssicher macht, wie man die Türen und Fenster des Eigenheims absichert und wie Sicherheitsmaßnahmen bei Abwesenheit aussehen könnten, hat 112-magazin.de kürzlich ja bereits erläutert. Hier nun ein paar Tipps zur Wertsachensicherung.

Bankschließfächer und Heimtresore
Am sichersten ist vermutlich die Aufbewahrung in einem Bankschließfach. Das Risiko, dass hier ein Langfinger an die persönlichen Wertgegenstände gelangt, ist dank umfangreicher Sicherheitsmaßnahmen minimal. Und im unwahrscheinlichen Falle eines erfolgreichen Bankraubs wären die hinterlegten Gegenstände zudem versichert. Es gibt jedoch auch ein paar Dinge, die man lieber daheim aufbewahren möchte – beispielsweise wichtige Dokumente, die man häufiger hervorholen muss, oder wertvolles Geschmeide, das regelmäßig getragen wird. In diesem Fall ist ein Panzer-, Wertschutz- beziehungsweise Sicherheitsschrank mit hoher Sicherheitsstufe vermutlich die beste Wahl. Viele Online-Anbieter für Tresore bieten auch die Möglichkeit, ein solches Modell zu mieten oder gebraucht zu kaufen. Da aber die meisten Einbrecher wohl als Erstes nach dem Tresor schauen, sollte selbiger am Boden verschweißt und/oder in die Wand eingelassen und nach Möglichkeit gut versteckt sein.

Getarnte Wertsachen: Kreative Verstecke keine gute Idee
Wer meint, mit einem kreativen und vermeintlich unauffälligen Versteck Einbrecher hinters Licht führen zu können, liegt meistens falsch. Ein Profi weiß genau, wo er suchen muss, und fällt auch nicht auf die mittlerweile allgemein bekannten Aufbewahrungsdosen herein, die als Nudelkonserve oder Getränkedose getarnt sind. Wie auch immer geartete Verstecke im Bücherregal oder Lüftungsschacht taugen genauso wenig als Aufbewahrungsort wie Hohlräume unter losen Dielen und doppelte Böden in Schubladen.

Zuletzt geändert am Freitag, den 27. März 2015 um 06:17 Uhr