Tödlicher Verkehrsunfall zwischen Rosenthal und Bracht (Fotostrecke)

Mittwoch, den 08. April 2020 um 21:23 Uhr Verfasst von  Marvin Schreck
Dieser Trabant wurde am 8. April bei einem Verkehrsunfall komplett zerstört - die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Dieser Trabant wurde am 8. April bei einem Verkehrsunfall komplett zerstört - die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an. Foto: 112-magazin

ROSENTHAL/BRACHT. Am Mittwochnachmittag ereignete sich ein tödlicher Verkehrsunfall auf der Landesstraße 3077 (siehe Erstmeldung) zwischen Rosenthal und Bracht. In den Unfall verwickelt waren insgesamt drei Pkw und vier Personen - die Ermittlungen zur Unfallursache laufen weiter.

Um 16.08 Uhr rückten die Wehren Rosenthal, Roda, Gemünden, Bracht und Rauschenberg mit ungefähr 65 Einsatzkräften unter dem Alarmkürzel "HKLEMM 1 Y" zur Einsatzstelle aus. Ebenfalls auf den Plan gerufen wurden drei RTW und ein NEF, sowie Streifenwagen der Polizeistationen Frankenberg und Stadtallendorf. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte bei dem älteren Ehepaar, die einen im Landkreis Marburg (MR) zugelassenen Trabant gefahren haben, nur noch der Tod festgestellt werden.

Die Personen der anderen Fahrzeuge (ein schwarzer Skoda Octavia mit Korbacher Kennzeichen (KB) und einen roten Camper der Marke Fiat mit Hannoveraner (H) Kennzeichen wurden nach medizinischer Erstversorgung durch den anwesenden Rettungsdienst in das Kreiskrankenhaus Frankenberg gebracht. Derweil wurde die Strecke von Rosenthal nach Bracht von der Feuerwehr abgesichert. Ein Gutachter wurde zur Ermittlung des genauen Unfallhergangs herangezogen. Nachdem dieser seine Arbeiten vorerst beendet hatte, wurden die zwei Personen aus dem Trabant unter der Einsatzleitung des stellvertretenden Stadtbrandinspektors Marc Andre Noll mit hydraulischem Rettungsgerät geborgen und an einen Bestatter übergeben.

Die Unfallfahrzeuge stellte die Polizei sicher. Diese wurden durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert. Dort werden später die Ermittlungen fortgeführt. Auslaufende Betriebsstoffe wurden durch Einsatzkräfte der Feuerwehr mittels Bindemittel aufgenommen und die Fahrbahn gereinigt. Somit konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden.

Gegen 21 Uhr waren die Einsatzarbeiten abgeschlossen und die Strecke konnte freigegeben werden. Den Schaden an den Unfallfahrzeugen bezifferte die Polizei mit ca. 25.000 Euro. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an. (112-magazin)

Zuletzt geändert am Donnerstag, den 09. April 2020 um 08:57 Uhr