Feld brennt bei Buhlen - Wehren verhindern Schlimmeres

Sonntag, den 28. Juli 2019 um 07:45 Uhr Verfasst von  Marvin Schreck
50 Einsatzkräfte bekämpften am 27. Juli einen Flächenbrand in der Germarkung Buhlen. 50 Einsatzkräfte bekämpften am 27. Juli einen Flächenbrand in der Germarkung Buhlen. Foto: 112-magazin (Marvin Schreck)

EDERTAL-BUHLEN. Ein in Brand geratenes Stoppelfeld sorgte am Samstagnachmittag für reges Einsatzaufkommen in Buhlen - ein Übergreifen der Flammen auf ein Weizenfeld und eine jagdliche Ansitzeinrichtung konnte verhindert werden.

Während der Feldarbeiten bemerkte der Landwirt von seinem Mähdrescher aus, dass aus seiner Arbeitsmaschine Rauch aufstieg und das Stoppelfeld in Brand geraten war. Unverzüglich setzte er den Notruf bei der Leitstelle Waldeck-Frankenberg ab.

Gegen 14 Uhr rückten die ersten Wehren unter dem Alarmkürzel „FWALD1, brennt Stoppelfeld" in die Gemarkung Buhlen aus. Noch während der Alarmfahrt veranlasste Einsatzleiter und Wehrführer der Feuerwehr Bergheim-Giflitz Mathias Ladwig einen zweiten Alarm, um weitere Einsatzkräfte zu ordern; somit wurden die Wehren Buhlen, Hemfurt-Edersee, Bergheim-Giflitz und Böhme auf den Plan gerufen.

Ebenfalls vor Ort war ein Streifenwagen der Polizei. Etwa 2000 Quadratmeter Stoppelfeld brannten beim Eintreffen der Freiwilligen. Die Brandbekämpfung erfolgte über die Wassertanks der wasserführenden Einsatzfahrzeuge. Um diese wieder befüllen zu können, wurde ein Pendelverkehr eingerichtet; hierfür wurde innerorts ein Standrohr gesetzt. Zum Einsatz kamen knapp 8000 Liter Löschwasser.

Um ein Ausbreiten der Flammen zu verhindern, galt der erste Löschangriff dem Stoppelfeld. Der Besitzer des Feldes pflügte während der Einsatzarbeiten das Feld zudem vorsorglich mit einem Schlepper um. Anschließend wurde der etwa 500 Meter weiter abgestellte Mähdrescher bewässert, um die leichte Rauchentwicklung zu stoppen. Knapp 90 Minuten später war der Einsatz beendet und die 50 am Einsatz beteiligte Kräfte konnten wieder abrücken. Die genaue Ursache des Feuers und die Schadenshöhe sind nicht bekannt. (112-magazin)

Zuletzt geändert am Sonntag, den 28. Juli 2019 um 08:37 Uhr