Feldscheune bei Vasbeck vollständig abgebrannt

Samstag, den 12. November 2016 um 18:18 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Die Flammen schlugen aus dem Dachstuhl der Scheune empor, eine dichte, schwarze Rauchsäule war weithin sichtbar. Die Flammen schlugen aus dem Dachstuhl der Scheune empor, eine dichte, schwarze Rauchsäule war weithin sichtbar. Fotos: Yvonne Weinert/112-magazin.de

VASBECK. Nahezu vollständig zerstört worden ist am Samstagnachmittag eine Feldscheune am Ortsrand von Vasbeck. Zum Raub der Flammen wurde ein Oldtimer-Traktor, weitere Geräte wurden beschädigt. Menschen kamen nicht zu Schaden. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandunrsache aufgenommen und schätzt den Schaden auf 60.000 Euro.

53 Feuerwehrleute aus Vasbeck, Adorf, Gembeck und Canstein eilten zu der brennenden Scheune, die an einem Wirtschaftsweg westlich von Vasbeck liegt. Der Alarm war am Samstagnachmittag gegen 14.15 Uhr eingegangen. Als die ersten Feuerwehrleute unter der Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Torsten Behle an der Brandstelle eintrafen, schlug bereits offenes Feuer aus dem Dachstuhl heraus.

Die Brandschützer bereiteten einen umfassenden Löschangriff vor, zapften das Hydrantennetz an und legten eine weitere B-Leitung vom Freibad her zur Brandstelle auf. Um an ein in der Scheune stehendes Schutzgas-Schweißgerät zu gelangen, dessen Acetylenflasche zu explodieren drohte, flexten die Feuerwehrleute eine Metallverkleidung der Scheune auf.

Trotz eines umfassenden Löschangriffs, an dem mehrere Trupps unter Atemschutz beteiligt waren, zerstörte das Feuer die Scheune weitgehend. Die Brandursache stand zunächst nicht fest, die Korbacher Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. "Wir gehen von einer Schadenshöhe von etwa 60.000 Euro aus", sagte am Nachmittag der Leiter der Korbacher Polizeistation, Uwe Kümmel, gegenüber 112-magazin.de. Die Ermittlungen werden erschwert durch den Umstand, dass die Scheune einsturzgefährdet und somit nicht zu betreten ist.

Ein Bild von den Löscharbeiten machte sich der Bürgermeister der Großgemeinde Diemelsee, Volker Becker. Verletzt wurde niemand, die Besatzung eines zur Brandstellenabsicherung alarmierten Rettungswagens brauchte nicht einzugreifen. (pfa)

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Zuletzt geändert am Samstag, den 12. November 2016 um 20:54 Uhr

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