Stein auf B 252: Autos beschädigt, 500 Meter lange Ölspur

Freitag, den 26. August 2016 um 05:35 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Diemelstädter Feuerwehrleute streuten die Ölspur ab (Symbol-/Archivbild). Diemelstädter Feuerwehrleute streuten die Ölspur ab (Symbol-/Archivbild). Foto: pfa/Archiv

RHODEN. Über einen dicken Stein, der auf der Bundesstraße 252 lag, sind am Abend drei Autos gefahren. An einem der Fahrzeuge riss dadurch die Ölwanne auf, der Schmierstoff floss auf einer Länge von 500 Metern auf die Fahrbahn. Die Feuerwehr beseitigte die Ölspur.

Woher der nach Beschreibung der betroffenen Verkehrsteilnehmer etwa 40 Zentimeter lange, 20 Zentimeter breite und zehn Zentimeter hohe Stein stammt und wie er auf die Straße gelangt war, wusste die Arolser Polizei zunächst nicht. Die Beamten schlossen anhand der Spuren jedoch aus, dass Unbekannte den Stein von der nahegelegenen Brücke des Warburger Wegs auf die Bundesstraße geworfen wurde. Kurios: Weder der Polizei, noch der eingesetzten Feuerwehr gelang es, den Stein bei der Absuche der Bundesstraße und des Grabens zu finden.

Das erste Auto, ein in Waldeck-Frankenberg zugelassener und von einem 20-Jährigen aus Kassel gesteuerter VW Golf, fuhr gegen 21.50 Uhr in Höhe Warburger über das Hindernis. Am Auto des jungen Mannes, der in Richtung Arolsen unterwegs war, riss die Ölwanne auf. Bis zum Stillstand zog der Golf eine Ölspur von einem halben Kilometer Länge. Wenig später fuhren eine 40 Jahre alte Frau aus Korbach mit einem Ford B-Max und ein 18-Jähriger aus einem Waldecker Stadtteil mit einem BMW über den Stein und fuhren sich jeweils einen Reifen platt. Am BMW wurde zusätzlich die Felge beschädigt.

Während Feuerwehrleute die Gefahrenstelle absicherten und die Ölspur abstreuten, wurden der Golf und der B-Max abgeschleppt. Der BMW-Fahrer konnte seine Fahrt nach einem Reifenwechsel fortsetzen. Den Gesamtschaden schätzte die Polizei auf etwa 2500 Euro.

"Wir sind froh, dass es zu keinem Personenschaden gekommen ist, zum Beispiel durch einen Zusammenstoß bei einem Ausweichmanöver", sagte am Morgen ein Polizeibeamter. Die Ermittler suchen nun Zeugen, die Angaben dazu machen können, wie der große Stein auf die Bundesstraße gelangte. Zu erreichen ist die zuständige Arolser Polizeistation unter der Rufnummer 05691/9799-0. (pfa)  


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Feuerwehr Rhoden

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Zuletzt geändert am Freitag, den 26. August 2016 um 06:10 Uhr