Bei Basdorf: Bretterbude und Brennholz in Flammen

Sonntag, den 10. Juli 2016 um 19:33 Uhr Verfasst von  Sascha Pfannstiel
Zu Beginn des Einsatzes bestand die Gefahr, dass sich die Flammen stärker auf den Wald ausbreiten. Von dem Bretterverschlag blieb nichts übrig, mehrere Bäume waren bereits stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Zu Beginn des Einsatzes bestand die Gefahr, dass sich die Flammen stärker auf den Wald ausbreiten. Von dem Bretterverschlag blieb nichts übrig, mehrere Bäume waren bereits stark in Mitleidenschaft gezogen worden. Fotos: Ralf Altenhein/112-magazin.de

VÖHL/BASDORF. Ein früher von Kindern zum Spielen genutzter Bretterverschlag und mehrere Raummeter Brennholz sind im Wald bei Basdorf in Brand geraten. Die Feuerwehren, die zu einem Waldbrand alarmiert worden waren, löschten das Feuer ab. Die Brandursache ist bislang unklar, Brandstiftung ist aber nicht auszuschließen.

Ursprünglich wurden die Wehren aus mehreren Vöhler Ortsteilen und aus Korbach (Tanklöschfahrzeuge) am Freitagabend zu einem Waldbrand am ehemaligen Kinderheim in der Straße Masloh am Vöhler Ortsrand alarmiert. Auf der Anfahrt zur gemeldeten Brandstelle sahen die Feuerwehrleute eine Rauchsäule auf der anderen Seite der Landesstraé 3086 zwischen Vöhl und Basdorf. Gemeindebrandinspektor Bernd Schenk überprüfte das ehemalige Kinderheim, wo es nicht brannte, und nannte den anrückenden Kräften den neuen Einsatzort bei Basdorf.

Dort brannte ein etwa vier mal vier Meter großer Bretterverschlag, den laut Schenk Kinder vor mehreren Jahren im Wald gebaut worden war. Außerdem etwa zwei bis drei Raummeter Brennholz, das dort in Meterstücken aufgeschichtet lagerte, waren bereits vom Feuer ergriffen. Die Laubbäume, die um den Brandherd standen, waren durch Hitze und Flammen bereits sehr stark in Mitleidenschaft gezogen worden. "Anfangs bestand die Gefahr, dass sich der Brand weiter ausbreitet", sagte der Einsatzleiter mit Blick auf den zu dieser Zeit herrschenden böigen Wind.

Die Feuerwehren aus Basdorf, Asel, Vöhl, Marienhagen und Herzhausen waren mit 50 Personen im Einsatz. Die alarmierten Tanklöschfahrzeuge aus Korbach konnten die Alarmfahrt in Höhe Dorfitter abbrechen und wieder zum Stützpunkt in die Kreisstadt zurückkehren. Die Schadenshöhe schätzte Schenk als gering ein.

Zuletzt geändert am Montag, den 11. Juli 2016 um 05:13 Uhr