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Hündin vergiftet? Polizei nimmt Ermittlungen auf

Freitag, den 29. Dezember 2017 um 14:57 Uhr
MARBURG. Eine Tierärztin konnte am 26. Dezember nur noch den Tod einer Hündin feststellen, die an Heiligabend noch quicklebendig gewesen war. Die Polizei prüft derzeit, ob das Auslegen eines Giftköders mit dem Geschehen in Verbindung…
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Höringhausen - Giftköder für Hunde ausgelegt

Dienstag, den 26. September 2017 um 16:22 Uhr
HÖRINGHAUSEN. Die Polizei in Korbach warnt derzeit vor ausgelegten Giftködern: Eine Hundehalterin aus Höringhausen hat am 20. September Giftköder auf ihrem Grundstück in der Alrafter Straße gefunden. In ihrem Vorgarten lagen zu kleineren Kugeln gerollte…
Veröffentlicht in Polizei
MESCHEDE. Die Polizei in Meschede warnt aktuell vor möglicherweise vergifteten Wurststücken auf einem Rundweg im Mescheder Ortsteil Freienohl. Am Freitagnachmittag wurden im Bereich der Rümmecke in Verlängerung der Bergstraße präparierte Wurstköder aufgefunden. Eine Probe liegt…
Veröffentlicht in HSK Polizei

Zwei Hunde sterben: Wurden sie vergiftet?

Freitag, den 08. August 2014 um 17:49 Uhr
MARIENHAGEN. In dieser Woche sind allein in Marienhagen mindestens zwei Hunde mit hoher Wahrscheinlichkeit vergiftet worden. Doch dabei blieb es nicht: Eine weitere Hundebesitzerin berichtet von starken Blutungen bei ihrem Tier. Wie der Polizei erst…
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Lasst die Maikäfer leben

Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 10:24 Uhr
Naturschutz aktuell NABU-Pressedienst Hessen
19.01.2012

Kein Gifteinsatz gegen Maikäfer in Hanau

NABU Hessen begrüßt Entscheidung des Umweltministeriums

Wetzlar. Der NABU Hessen begrüßt den Entschluss des hessischen Umweltministeriums, die von Hessen-Forst geplante Maikäferbekämpfung bei Hanau mit einem Breitbandgift abzusagen. „Die Umweltministerin hat eine gute Entscheidung für den Erhalt der biologischen Vielfalt getroffen“, erklärte Landesvorsitzender Gerhard Eppler. Es wäre unverantwortlich gewesen, im Wald ein gefährliches Gift einzusetzen, das wahllos alle Insekten tötet und andere Tiere nachhaltig schädigt.

Der Einsatz des Giftes hätte das gesamte Waldökosystem mit vielen bedrohten Tierarten wie Hirschkäfer und Schwarzspecht erheblich beeinträchtigt, so Eppler. Der NABU Hessen sei hoch erfreut darüber, dass Umweltministerin Lucia Puttrich den Mut und die Entschlossenheit aufgebracht habe, den unverantwortbaren Gifteinsatz zu unterbinden. Sie habe damit eine klare Entscheidung für den Erhalt der biologischen Vielfalt im hessischen Wald getroffen.

„Der schlechte Gesundheitszustand vieler Wälder in Maikäfer-Gebieten ist sowohl auf besondere standörtliche Bedingungen wie sandige Böden und geringe Sommerniederschläge als auch auf vom Menschen verursachte Veränderungen zurückzuführen“, betonte Eppler. An vielen Stellen führe die Wassergewinnung zu abgesenkten Grundwasserständen. Weitere Stressfaktoren des Waldes seien der Klimawandel mit trockeneren Sommern, Schadstoffe aus Verkehr und Landwirtschaft sowie die Zerschneidung der Wälder durch Verkehrstrassen und neue Siedlungs- und Gewerbegebiete.

Das führe dazu, dass sich die Wälder auflichteten und dem Maikäfer bessere Lebensbedingungen bereiteten. „Maikäfer sind aber nicht die Ursache für die Waldschäden, sondern ein Symptom“, so Eppler. Notwendig sei eine langfristige ökologisch ausgerichtete Waldstrategie, die den Anforderungen der nachhaltigen Entwicklung entspreche.

Eppler hofft nun, dass Gifteinsätze im hessischen Staatswald endgültig der Vergangenheit angehören und zukünftig auch im Privat- und Kommunalwald diese richtungweisende Entscheidung des Umweltministeriums nachhaltig Gehör findet.


Für Rückfragen:
Gerhard Eppler
Landesvorsitzender
Tel.: 0151-46163978

Maikäferpapier des NABU Hessen
Mehr Informationen zum Maikäfer in Hessen



Herausgeber: NABU Hessen (Naturschutzbund Deutschland e.V.) Friedenstraße 26, 35578 Wetzlar
Redaktion: NABU-Hessen Pressestelle, Berthold Langenhorst
Tel. 06441-67904-17 / Fax -29 | E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. '; document.write( '' ); document.write( addy_text91858 ); document.write( '<\/a>' ); //--> Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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