Rauch und Rausch vertragen sich nicht

Dienstag, den 20. Februar 2018 um 14:00 Uhr Verfasst von  Aneudis Taveras
Rauch und Rausch vertragen sich nicht Rauch und Rausch vertragen sich nicht Symbolbild 112-magazin

MARBURG. Im marburger Stadtteil Wehrda löste ein 30-Jähriger im Rausch den Rauchmelder aus.

Der Alarm bei dem 30-jährigen Mann ging am Samstag, den 17. Februar um 0.10 Uhr los. Wie sich später herausstellte, lief offenbar die Zubereitung seines Essens mit einem Sandwichtoaster aus dem Ruder. Das Essen ging wohl in Rauch auf, wobei die Rauchentwicklung so erheblich war, dass die akustische Rückmeldung des Rauchmelders nicht nur den "Koch", sondern auch andere Hausbewohner warnte.

Der Bewohner entsorgte sein Essen aus dem Fenster, während andere Hausbewohner die Feuerwehr riefen. Der Rausch des Verursachers erschwerte den Feuerwehreinsatz erheblich, denn er ließ ihn wohl irrational reagieren, denn er verweigerte der Feuerwehr kurzerhand den Zugang zur Wohnung und verbarrikadierte seinen Wohnungsflur mit zwei Sofas und einem Röhrenfernseher. Die Feuerwehr ließ sich davon jedoch nur kurzfristig aufhalten, rückte vor und stellte Ruß- und Schmorschäden an der Fensterwand, einer Matratze und einer Mehrfachsteckdose fest.

Danach sorgte die Feuerwehr noch dafür, dass kein weiterer Schaden in dem Appartement in der Ernst-Reuter-Straße entstand, ein Gebäudeschaden ließ sich so vermeiden, letztendlich gab es nur einen geringen Schaden.

Der polizeibekannte Mann stand unter erheblichem Alkoholeinfluss und begab sich später freiwillig in ein Krankenhaus. (ots/r)

- Anzeige -


Zuletzt geändert am Dienstag, den 20. Februar 2018 um 16:11 Uhr