Feuerwehr baut Zeltstadt für Flüchtlinge auf

Montag, den 31. August 2015 um 17:04 Uhr Verfasst von  Feuerwehr Schwarzenborn, Pressemitteilung
Bis spät in die Nacht bauten die Feuerwehrkameraden die Zeltstadt auf. Bis spät in die Nacht bauten die Feuerwehrkameraden die Zeltstadt auf. Fotos: Feuerwehr Schwarzenborn

SCHWARZENBORN. Der Katastrophenschutzzug der Feuerwehr Gilserberg wurde am Freitag zu einer nicht alltäglichen Hilfeleistung angefordert. In Amtshilfe für das Regierungspräsidium Kassel wurden die Einsatzkräfte der Gilserberger Feuerwehren tätig, um eine Zeltstadt für Flüchtlinge zu errichten.

Das Hilfeersuchen erreichte den stv. Gemeindebrandinspektor Oliver Neuwirth am Freitag Nachmittag gegen 16 Uhr von der unteren KatS-Behörde des Landkreises. Bereits um 19 Uhr machten sich zwölf Einsatzkräfte des Katastrophenschutzzuges auf den Weg nach Schwarzenborn zum Standortübungsplatz der Bundeswehr. Dort angekommen, galt es, zusammen mit anderen Hilfskräften aus dem Schwalm-Eder-Kreis Unterkunftszelte für bis zu 500 Flüchtlinge aufzubauen. Da diese bereits am Samstag erwartet wurden, mussten die Arbeiten noch in der Nacht zu Ende geführt werden. Unsere Kameraden arbeiteten im Scheinwerferlicht bis 1 Uhr morgens um danach erschöpft den Heimweg ins Hochland anzutreten.

Folgende Kameraden aus Gilserberg waren im Einsatz:

  • Torben Wiesmann, Feuerwehr Sebbeterode
  • Thorsten England, Feuerwehr Sachsenhausen
  • Heiko Böth, Feuerwehr Sachsenhausen
  • Heiko Leidenfrost, Feuerwehr Sachsenhausen
  • Frank Hahn, Feuerwehr Lischeid
  • Matthias Stern, Feuerwehr Lischeid
  • Marco Westmeier, Feuerwehr Lischeid
  • Mark Olmesdahl, Feuerwehr Lischeid
  • Jürgen Vöhl, Feuerwehr Schönstein
  • Thomas Ritting, Feuerwehr Schönstein
  • Carsten Horn, Feuerwehr Schönstein
  • Matthias Böth, Feuerwehr Winterscheid

Gemeindebrandinspektor Markus Böse sagte: "Ich möchte mich ganz persönlich bei den Kameraden bedanken, die ohne zu zögern ihre Hilfe angeboten haben und ehrenamtlich für andere Menschen zur Verfügung stehen. Dieser Einsatz war sicher kein alltäglicher Feuerwehreinsatz zur Gefahrenabwehr, jedoch steht die Feuerwehr genau hierfür ein - Menschen in Not zu helfen - und dieses zu jeder Tages- und Nachtzeit, egal welcher Nationalität oder Religion die Menschen angehören."

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Zuletzt geändert am Dienstag, den 15. März 2016 um 10:10 Uhr