A 49: Zwei junge Mitfahrer schwer verletzt

Samstag, den 10. November 2018 um 09:37 Uhr Verfasst von  Alexander Wittke (nh24)
Ein Unfall auf der A 49 ereignete sich am 9. November - die Polizei sucht Zeugen Ein Unfall auf der A 49 ereignete sich am 9. November - die Polizei sucht Zeugen Foto: nh24/Alexander Wittke

FRITZLAR/KORBACH. Zwei Schwerverletzte forderte ein Verkehrsunfall am Freitagabend auf der A 49 in Höhe von Fritzlar. Der Unfallverursacher ist flüchtig, nach ihm fahndet die Polizei. Gesucht wird ein Passat oder Golf Variant, wie ein Polizeisprecher in Kassel berichtet.

Gegen 18.40 Uhr war ein 18 Jahre alter Ford Focus Fahrer aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg auf der A 49 in Richtung Kassel unterwegs. In Höhe der Anschlussstelle Fritzlar fuhr der bislang unbekannte Pkw-Fahrer am Anfang des Beschleunigungsstreifens direkt auf die Autobahn auf, ohne auf den dort befindlichen Fahranfänger zu achten. Dieser wich dem Pkw auf den linken Fahrstreifen aus, wo er mit dem 1er BMW eines 36 Jahre alten Mannes aus Frankfurt am Main kollidierte. Durch den leichten Anstoß stellte sich der Ford Focus quer, rutschte nach rechts von der Autobahn und schlug in Höhe des Beschleunigungsstreifens in der Böschung ein. Die Wucht des Aufpralls war so heftig, dass sich der Ford überschlug, zurück auf die Autobahn schleuderte und dort auf dem Dach liegend zum Stillstand kam.

Ersthelfer waren sofort zur Stelle. Sie sicherten die Unfallstelle ab, retteten die beiden erheblich Verletzten 18 und 19 Jahre Mitfahrer sowie den leicht verletzten Fahrer und alarmierten die Rettungskräfte.

Drei Rettungsteams und die Notärzte aus Homberg und Bad Wildungen versorgten die Verletzten an der Unfallstelle und brachten sie im Anschluss in Schockräume Kasseler Krankenhäuser. Zudem behandelten sie zwei weitere Personen an der Unfallstelle. Unterstützt wurden die Retter von zwei Organisatorischen Leitern des Rettungsdienstes und einem Leitenden Notarzt.

An dem Ford aus dem Landkreis Waldeck-Frankenberg entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 6000 Euro.
Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen kam es zu einer kurzzeitigen Vollsperrung der Autobahn.

Zeugenhinweise nimmt die Autobahnpolizei Baunatal unter der Rufnummer 0561/9101920 entgegen. (nh24)

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Zuletzt geändert am Samstag, den 10. November 2018 um 09:58 Uhr