Feuer in Waldecker Fleischwarenfabrik - hohe Sicherheitsstandards verhindern Schlimmeres

Dienstag, den 13. November 2018 um 10:34 Uhr Verfasst von  Christopher Rohde
Am 13. November geriet ein Verdampfer einer Fleischwarenfabrik in Usseln  in Brand - der Sachschaden ist hoch Am 13. November geriet ein Verdampfer einer Fleischwarenfabrik in Usseln in Brand - der Sachschaden ist hoch Foto: Feuerwehr Wilingen

WILLINGEN-USSELN. Dank hoher Sicherheitsstandards beim Brandschutz konnte in der Fleischwarenfabrik in Usseln ein weitaus höherer Sachschaden verhindert werden. Auch das schnelle Eingreifen der Wehren aus Usseln und Willingen, die mit insgesamt 27 Einsatzkräften in die Straße "Auf der Höhe" ausrückten, trug sicherlich dazu bei, das sich der Sachschaden bei etwa 100.000 Euro einpendeln wird.

Was war geschehen?

Um 8 Uhr am Dienstagmorgen wurden die Wehren mit dem Einsatzstichwort "Fleischwaren Heinrich Saure, brennt Heizkessel - F2" alarmiert. Weil der Feuerwehrstützpunkt Usseln nur 50 Meter von Einsatzort entfernt ist, konnte Wehrführer Markus Schmitz mit seinen 14 Freiwilligen zügig am Einsatzort eintreffen und erste Maßnahmen ergreifen. Dort war im Gebäude der Fleischwarenfabrik ein Verdampfer auf einem Heizkessel in Brand geraten. Die Mitarbeiter des Unternehmens wurden sofort evakuiert.

Durch ein gut installiertes und funktionsfähiges Frühwarnsystem wurde der Brand zügig erkannt und automatisch gemeldet. Vor Eintreffen der ersten Feuerwehrmänner, konnten Mechaniker des Unternehmens bereits die Feuerschutztüren öffnen und den Brand mit Feuerlöschern bekämpfen. Unterstützt wurden die Männer durch eingetroffene Feuerwehrleute, die unter Atemschutz die Löscharbeiten unterstützten und im Anschluss die Räumlichkeiten mit einem Lüfter von Qualm befreiten.

Etwa 100.000 Euro Sachschaden

Gegen 8.40 Uhr gab der Einsatzleiter Entwarnung, die Wehren rückten in ihre Standorte ein. Sowohl die Polizei, als auch ein Rettungswagen des DRK war zur Brandabsicherung vor Ort. Geschäftsführer Heinrich Saure schätzt den Sachschaden auf etwa 100.000 Euro. 

Zu größeren Produktionsausfällen kam es nicht, da ein zweiter Verdampfer in Betrieb genommen wurde. (112-magazin)

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Zuletzt geändert am Dienstag, den 13. November 2018 um 11:30 Uhr